Lokale Twittertrends beobachten

Trendsmap, ist ein Twitterdienst, bei dem es möglich ist aktuell populäre Stichworte ortsbezogen zu beobachten. Dabei werden nicht nur Hashtags ausgewertet, sondern das gesamte Tweetaufkommen. Das ganze passiert in Echtzeit, so dass man sich schnell den Überblick über die aktuellen Themen verschaffen kann.

Sehr nützlicher Dienst, der ab sofort in meiner Twitter-Werkzeugkiste Einzug findet. Aufmerksam geworden bin ich auf Trendsmap durch das Netzlogbuch.

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هزار و يک شب

Der Titel steht für Tausendundeine Nacht. Seit heute bin ich so viele Tage und Nächte auf Twitter angemeldet. Als ich vor drei Jahren anfing, war ich überzeugt, dass es eine sehr kurze Geschichte werden wird. Geschehen ist es anders.

Twitter wurde zu einem wichtigen Kommunikationstool in den sozialen Netzwerken. Kein anderer, später entstandener Dienst konnte mich für sich dauerhaft gewinnen. Einerseits erreichte Twitter sehr schnell eine kritische Nutzermasse, in der man relevante Kontakte finden konnte, andererseits blieb der Funktionsumfang stark eingeschränkt, was den Dienst niedrigschwellig hielt.

Die ursprüngliche Twitternutzung als Skypeersatz wich zunehmend dem Eigentlichen: Microblogging. Über Interessantes berichten, Links teilen, Gefolowte retweeten, usw. hatte mein Nutzungsverhalten zunehmend geprägt.

Das brachte auch Schattenseiten mit sich. Der Sandkastenverhalten der Nutzer nahm zu. Sinnfreie Riten, wie der sogenannte „follow friday“, bei dem man Accounts anderer Nutzer empfiehlt, etablierten sich. Schaaren an sogenannten „Twitter-Coaches“ witterten Verdienstmöglichkeiten im Beratungsgeschäft. Selbstdarstellung wurde essentiell, Kommunikation nebensächlich.

Trotzdem werde ich weiterhin das Netzwerk nutzen. Die positiven Erfahrungen überwiegen. Schnell und unkompliziert Antworten auf blöde Fragen einzuholen, Verabredungen treffen, Menschen ärgern. Alles das wäre ohne Twitter etwas komplizierter ;) . Dabei werde ich wieder zunehmend darauf achten, dass meine Gesprächspartner Menschen sind und nicht der Sachzwang.

Schwache Netzwerke haben ihre Vorteile, man sollte sie geniessen, nicht benutzen. Ansonsten wird die Pflege zur Pflicht und die Verwendung zur Verunglimpfung.

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Professionalität vs. Authentizität

Anlässlich des Freelance-Camps habe ich eine Session gehalten, die sich den Fragen der Kommunikation in sozialen Medien gewidmet hat. Unter anderem habe ich dort angefangen Spannungsfelder, die in jeder Kommunikation entstehen können, zu benennen. Durch einen kleinen Scherz, den ich mir heute auf Twitter erlaubt habe, entdeckte ich heute ein weiteres, potenzielles Spannungsfeld.

Heute hat bremen.de dieses Blog in die Liste der bloggenden Bremer aufgenommen. Das fand ich gut und war gespannt, welche Worte die Redakteure wählen würden, um das was ich hier tue zu beschreiben. Ich wurde nicht nach irgendwelchen Eckdaten gefragt und aus den Profilen ergibt sich die Information nicht unbedingt. Ich fand die Formulierungen nicht nur sehr nett, sondern für die hier herrschenden, chaotischen Verhältnisse äußerst präzise.

Seid einiger Zeit bin ich am überlegen, ob wir nicht über eine neue Struktur in diesem Medium nachdenken sollten: Sachen auslagern, Profile schärfen, Abgrenzungen schaffen, Stärken hervorheben und Ziele betonen. Den Anfang haben wir mit der Auslagerung unserer Arbeiten in zwei weitere Blogs gemacht, was jedoch eher der Übersichtlichkeit und der Einheitlichkeit des Layouts dienen sollte, als der Bereichstrennung. Nach wie vor kommt hier ein Potpourri an Kategorien. Denn die Frage nach dem Nutzen einer Spezialisierung ist für mich immer noch ergebnisoffen.

Ich könnte hier den Feed äusserst steril halten, wie das bei vielen spezialisierten Bloggerinen und Bloggern der Fall ist. Würde ich dann aber ein Teil einer sozialen Community bleiben? Mein Gefühl verneint es im Grundsatz. Damit würde ich mich in bestimmten Bereich professionalisieren, um eine homogene Selbstdarstellung zu erreichen und damit Nutzen zu generieren. Ich würde also mit einem 2.0-Werkzeug (unter Umständen) eine 1.0-Kampagne fahren. Meine Person wäre im Vordergrund und meine Persönlichkeit schritte in den Hintergrund.

Was ich damit meine verdeutlich vielleicht ein Beispiel. Folgt mir jemand bei Twitter, gucke ich mir das Profil an und entscheide darüber, ob ich die Person hinzufüge. Hier habe ich für mich einfache Checkliste erarbeitet, die darauf hinausläuft zu gucken, ob das ein reeller Mensch aus Fleisch und Blut ist. Eigentlich schaue ich nur, ob dieser Account Dialoge führt und ob diese Dialoge, oder die Posts einen Anteil an belanglosem Zeug beinhalten, oder es immer nur darum geht, ein Thema zu verkaufen. Natürlich folge ich einigen Bots, wie beispielsweise einer Zeitung. Als erstrebenswert definiere ich aber in diesem Zusammenhang die Kommunikation mit Menschen.

Professionalität vs. Authentizität ist die Überschrift für diesen Beitrag. Ich hätte es auch Glätte vs. Kantigkeit, Themenvielfalt vs. Themensingularität und vielleicht etwas provokativ Mensch vs. Organisationsassimilation benennen können. Diese lose Gedankensammlung erhebt keinen Anspruch auf Reliabilität, ist aber in meinem Sinne durchaus valide. Im Leben bin ich mal das Eine und mal das andere, und das werde ich auf Twitter auch bleiben. Jetzt muss ich den Geschirrspühler ausräumen, um mir ein Glas zu holen und den Rest erzähle ich Euch auch noch ;) .

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Grimme Online Award für ein Twitter-Account

So weit mir bekannt, wurde zum ersten Mal ein Twitter-Account mit einer wichtigen Auszeichnung bedacht. Mit dem Grimme Online Award werden seit dem Jahr 2001 vom Adolf-Grimme-Institut qualitativ hochwertige Websites ausgezeichnet. In der Kategorie SPEZIAL ging der Preis in diesem Jahr am TINY TALES – dem Account von Florian Meimberg. Meimberg schreibt kleine, in sich abgeschlossene Geschichten im Twitter-Format, also 140 Zeichen kurz. In der Begründung hieß es:

Florian Meimberg ist Autor einer Mediengeneration, die sich an SMS und Statusmeldungen gewöhnt hat. Mit seinen “kurzen Erzählungen” definiert er Literatur neu.

Herzlichen Glückwunsch!

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Pl0gbar Bremen #15 am 02. Juni

Am 2. Juni 2010 ist es wieder soweit. Ab 19 Uhr eröffnet die Pl0gbar #15 ihre Tore. Der Veranstaltungsort ist wieder das prizeotel Bremen-City, Theodor-Heuss-Allee 12, 28215 Bremen. Anmelden könnt ihr euch auf der Mixxt-Seite, oder auch einfach hier ein Kommentar hinterlassen. Die Anmeldung schliesst das spontane vorbeikommen selbstverständlich nicht aus.

Als Referenten sind mit dabei: Mr. TrailMix mit Social Media bei Start-ups und Marius und Tim, die von der Insel des Robinsons und Freitags berichten.

Auch dieses Mal habt ihr die Gelegenheit eure Getränkebestellungen auf der VA via Twitter aufzugeben und bekommt dabei 50% Ermässigung. Bestellungen müssen auf den twitter-Namen @prizeotelBremen eingehen. Diejenigen von euch, die an diesem Abend bei Forsquare im Hotel einchecken, bekommen ein Freigetränk. Natürlich kann man auch auf die übliche Weise an der Theke bestellen.

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