Opera Mini im App Store erhältlich

Das Rätsel raten ist seid heute vorbei: Apple hat den alternativen Browser Opera Mini zugelassen. Damit ist neben Sphere ein weiterer Browser für das iPhon offiziell verfügbar. Die erste Version hat allerdings noch Schönheitsfehler.

Nach dem ersten Test kann Opera mit Geschwindigkeit punkten. Auch die Umsetzung des Surfens über Tabs macht einen aufgeräumten Eindruck. In dieser Version ist die Darstellung der Seiten allerdings noch nicht perfekt. Auf den von mit getesteten Seiten war der Umbruch falsch und die Seitenelemente zum Teil übereinander geschoben. Auch das Zoomen ist nicht flüssig genug, es geht viel zu schnell vonstatten.

Eine Alternative zu Safari Mobile ist also Opera Mini im Moment nicht für mich. Ich behalte aber die App auf meinem iPhone und werde sie bei zukünftigen Updates erneut testen.

Update: Inzwischen konnte ich Opera Mini nicht nur auf meinem 3GS iPhon, sondern auch auf einem 3G iPhon und einem iPod Touch 2. Generation sehen. Die beschriebenen Probleme traten bei den beiden Geräten ebenfalls auf.

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Local Shared Objects („Flash-Cookies“) löschen

Internetsicherheit birgt immer wieder neue Herausforderungen. Um das seltsame Verhalten von der Twitterstartseite zu testen, habe ich meinen Safari heute komplett zurückgesetzt. Ich habe hierfür alle Caches, Cookies, Verlauf, usw. gelöscht. Ich war der Meinung, dass damit meine Surfidentität vollständig von meinem Gerät entfernt wurde. Der simple Aufruf des Google-Readers hat mich jedoch des Besseren belehrt. Ohne Anmeldung sah ich wieder meine persönlichen Feeds vor mir, kam in mein Gmail-Account, usw.

Leichter Schauer lief mir den Rücken runter als ich überlegte, dass das Selbe mir auch am öffentlichen Terminal hätte passieren können. Darauf hin stellte ich mir die Frage, wie das technisch umgesetzt wird? Zum Glück sitzt mein persönlicher Datenschutzheld Claas nur paar Zimmer weiter. Herbeigerufen wusste er sofort über die Problematik bescheid. Es handelt sich hier, um die von Adobe Flash Player ab Version 6 erstellte Local Shared Objects (LSO). Einen Artikel dazu von Claas findet man im ifib-Blog. Zwar habe ich von LSOs schon mal gehört, habe aber irgendwie immer gedacht, dass mit dem Zurücksetzen auch diese erledigt sind.

Das Problem bei LSOs ist, dass diese Dateien Browserunabhängig sind und nicht durch das Zurücksetzen verschwinden. Die komfortable Lösung, um diese Spuren zu beseitigen, bietet Flush. Nach dem Aufruf listet Flush die LSOs auf und man kann sie mit einem Klick in das digitale Nirvana befördern. Auch war ich überrascht, wie groß die Anzahl an diesen Objekten ist. Ein kleiner Screenshot um das zu verdeutlichen:

Ich habe nach der Löschung aller LSOs nichts festgestellt, was für die Behaltug dieser spräche. In der Zukunft werde ich das öfters tun und mir überlegen, an welchen Terminals ich mich bei welchen Anbietern noch anmelden möchte. Und mal wieder ist mir Apple in der Ablehnung von Flash sympathischer geworden ;) .

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