Social Payment – Ein Vergleich der Dienste Flattr und Kachingle

Da bei der heutigen Pl0gbar einer der Referenten kurzfristig absagen musste, war ich auf der Suche nach einem passenden Ersatzvortrag. Diesen habe ich bei Jörg gefunden, der ihn für die letzte Socialbar Hannover erarbeitet hat. Eine sehr gute gegenüberstellung der Payment-Dienste Flattr und Kachingle, mit einem Ausblick auf die zukünftige Möglichkeiten.

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Neues Bezahlsystem. Chance für Kreative?

Flattr versucht die online Mittelakquisition neu zu denken. Bei diesem Dienst kann sich der Zahlende anmelden und einen Betrag festlegen, den er monatlich spenden will. Beim Besuch der Internetseiten, die Flattr integriert haben hat er dann die Möglichkeit einen Button anzuklicken. Am Ende des Monats wird die gespendete Summe auf die von ihn angeklickte Buttonhoster verteilt. Je mehr er geklickt hat, desto kleiner werden die einzelnen Ausschüttungen. Damit erhält der Spender eine einfache Möglichkeit den kostenlosen Content zu belohnen, ohne die Übersicht über die gespendeten Summen zu verlieren.

Aber auch der Anbieter erhält ein wunderbares Steuerungsinstrument in die Hand. Man kann nähmlich statt pauschal um Spenden zu „betteln“, z.B. gezielt einzelne Beiträge und Aktionen mit einem Spendenbutton versehen. So kann als Beispiel ein Blogger und Podcaster nur die Podcasts, deren Produktion aufwändiger und teuerer als der textuellen Beiträge ist, mit diesem Button versehen. Eine Kultureinrichtung könnte damit punktuell um Förderung einzelner Projekte werben, usw. Insgesamt also ein interessanter und visionärer Ansatz.

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