Neue Anmeldeprozedur bei Twitter mit deutlich mehr Hürden

Wer sich in diesen Tagen versucht bei Twitter einen neuen Account anzulegen wird feststellen müssen, dass die Angelegenheit nicht mehr so einfach ist. Nach den üblichen Angaben zum Benutzernamen, E-Mail-Adresse und Kennwort folgt eine Reihe weiterer „Erziehungsmassnahmen“. Der Begrüssungsbildschirm mit dem Text „Lege in weniger als 60 Sekunden los“ ist eine sehr optimistische Einschätzung. Klickt man auf „Weiter“ bekommt man folgende Aufgabe vorgesetzt:

Dabei schlägt Twitter willkürlich Accounts vor, die eine große Followeranzahl haben. Hat man diese Hürde genommen, ist man aber noch nicht fertig. Der nächste Task wartet:

und weil alle bösen Dinge drei sind, wird man nach Beendigung abermals überrascht:

Hier wird man sogar direkt aufgefordert, eigene Adressbücher des G-Mail-Kontos, o.ä. hochzuladen! Möchte man das nicht kann man alternativ nach Leuten suchen, wobei man erstmal darauf kommen muss, dass das kleine, unbeschriftete Suchfeld als solches fungiert. Wer bis dahin noch nicht ausgestiegen, ist noch nicht am Ende angelangt:

In diesem Dialog soll man das eigene Foto hochladen und die Selbstbeschreibung hinzufügen. Menschen, die gerade kein Digitalbild von sich zur Hand haben, müssen eben draussen bleiben. Diese Aufforderung wird zum Glück nach einiger Zeit wieder ausgeblendet.

Fazit: Bevor man überhaupt ein Twitt abgesetzt hat, folgt man Profilbild- und Beschreibungslos 15 Leuten. Mit ein bisschen Pech wird man in der Zeit von diesen geblockt, oder als Spam gemeldet. Dadurch kann man in weniger als 60 Sekunden wieder  draussen sein ohne, dass es jemals losgegangen ist. Twitter, das kann nicht dein Ernst sein.

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Wir lesen uns: Social Media im Kulturmanagement

Das Tagungsband der stARTconference ist erschienen. Einer der Beiträge die dort publiziert werden stammt von mir und Claas. Das Gesamtwerk ist durchaus gelungen und über die übliche Quellen zu erhalten.

Wer über den Inhalt mehr erfahren möchte kann das über das folgen de Widget tun. Viel Spaß bei der Lektüre und Danke nochmals an die Herausgeber :)

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Diaspora im Kurztest

Claas machte mich auf den Diaspora-Testserver von t3n aufmerksam. Da es in der letzten Zeit sehr viel Gerüchte um das neue sociale Netzwerk gegeben hat, habe ich einen Test gewaagt.

Diaspora setzt im Gegensatz zu den bekannten Netzwerken auf ein verteiltes Serverkonzept. Somit kann jeder selbst seine soziale Plattform hosten. Des Weiteren soll Diaspora nach der Beendigung der Entwicklung Open Source werden. Die Aspekte des Datenschutzes sollen in diesem Tool hohen Stellenwert finden. Die Entwicklungsstufe, die wir testeten ist eine frühe Alpha.

Damit könnte man diesen Bericht eigentlich auch schon beenden, denn die Funktionen sind im Moment weniger als karg. Nach dem Anlegen eines Profiles besteht die Möglichkeit Bilder in Alben hochzuladen, oder Textnachrichten zu hinterlassen. Eigene Kontakte kann man in Gruppen, sogenannte Aspekte sortieren, was auch sehr elegant per Drag and Drop geht. Es gibt eine Suchfunktion mit der man z.B. nach Kontakten suchen kann.

Es wird noch viel Entwicklungsarbeit brauchen, bis dieses System einsatzfähig ist. Im Test konnte Claas sehen, dass ich ein Foto hochgeladen habe und es kommentieren, umgekehrt ging es aber nicht. Das verdirbt ein bisschen den Spaß am testen. Auch hat das Tool noch einige Sicherheitslücken. Eine alternative zu etablierten Netzwerken wird Diaspora frühestens in einigen Monaten, wahrscheinlicher in einigen Jahren sein.

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Pl0gbar Bremen #15 am 02. Juni

Am 2. Juni 2010 ist es wieder soweit. Ab 19 Uhr eröffnet die Pl0gbar #15 ihre Tore. Der Veranstaltungsort ist wieder das prizeotel Bremen-City, Theodor-Heuss-Allee 12, 28215 Bremen. Anmelden könnt ihr euch auf der Mixxt-Seite, oder auch einfach hier ein Kommentar hinterlassen. Die Anmeldung schliesst das spontane vorbeikommen selbstverständlich nicht aus.

Als Referenten sind mit dabei: Mr. TrailMix mit Social Media bei Start-ups und Marius und Tim, die von der Insel des Robinsons und Freitags berichten.

Auch dieses Mal habt ihr die Gelegenheit eure Getränkebestellungen auf der VA via Twitter aufzugeben und bekommt dabei 50% Ermässigung. Bestellungen müssen auf den twitter-Namen @prizeotelBremen eingehen. Diejenigen von euch, die an diesem Abend bei Forsquare im Hotel einchecken, bekommen ein Freigetränk. Natürlich kann man auch auf die übliche Weise an der Theke bestellen.

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Twittern wir mal unsere Bestellung

Die mittlerweile schon vierzehnte Pl0gbar fand diesmal im prizeotel Bremen-City statt. Die Versammelten Teilnehmer hatten dort die Gelegenheit ein besonderes Angebot des Hotelmanagements in Anspruch zu nehmen. Getränkebestellungen, die via Twitter an der Bar aufgegeben wurden, bekamen 50% Ermäßigung und die Teilnehmer, die an diesem Abend bei Foursquare im Hotel eingecheckt haben, bekamen ein Freigetränk zur Wahl. Das löste selbstverständlich eine Welle der Begeisterung aus und so holten alle die mobilen Datengeräte raus und twitterten ihre Bestelungen. Großzügigerweise hat das Hotel den Teilnehmern auch WLAN zur Verfügung gestellt.

Das ist in Deutschland der erste mir bekannte Fall, bei einer Veranstaltung so breit auf soziale Netzwerke zu setzen. Es bleibt zu hoffen, dass viele weitere Beispiele folgen werden. Das prizeotel Bremen-City hat ein Praxisbeispiel gezeigt für den Einsatz sozialer Netze, wie man ihn leben möchte. Hiermit möchte ich mich im Namen des Organisationsteams dafür bedanken.

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