Eine nette Idee QR-Codes zu nutzen. Der Startup QKies geht hier einen etwas anderen Weg, als bei QR-Codes üblich ist. Man bekommt in der Packung vorgefertigte Codes, die man anschliessend über die Datenbank des Unternehmens mit einer URL verknüpfen kann. Trotzdem eine nette Idee, um schnell mal ein Überraschungsgebäck zu kredenzen. (via: Daily Coffee Break)
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Theater Bremen wirbt mit QR-Codes
QR-Codes in Bremen angekommen

Nachdem wir schon vor einem halben Jahr QR-Codes in unserer Ausstellung eingesetzt haben, entdeckte ich heute in Bremen in der Fußgängerzone, dass mehrere Einzelhändler angefangen haben, sie ebenfalls zu nutzen.
Sie verlinken damit auf die aktuellen Werbevideos zu den Aktionen. Die QR-Codes im oberen Beispiel verlinken auf den aktuellen Teaser des Bekleidungshändlers Wormland. Gute Idde, die die vorbeigehenden Passanten neugierig macht und ihre Smartphones zucken lässt.
QR Codes lesen, nutzen und erstellen

Um unsere Ausstellung Re:Import / Re:Visionen aufzuwerten habe ich QR Codes erstellt, die dem Besucher die Orte zu sehen ermöglichen, an den die Fotos oder die Ideen für das jeweilige Werk ihren Ursprung haben. Es sind Geodaten, die auf Google-Maps verweisen. Um diese QR Codes zu lesen braucht man ein Handy mit Internetzugang und eine in der Regel kostenlose Reader-Software. Entsprechende Software findet man zum Beispiel auf kaywa.com oder quickmark.com.tw. Eine Vielzahl an kostenlosen Apps gibt es ebenfalls über iTunes, oder Android-Store.
Ob dein Handy den Reader unterstützt kannst du u.a. auf reader.kaywa.com kontrollieren. Hier werden außerdem alternative Vorgänger- oder Nachfolger-Geräte, die OR-Code-Reader unterstützen, angezeigt.
Kommen wir weiter zum lesen des QR-Codes. Um ihn zu entschlüsseln hält man die Handy-Kamera direkt auf den Code, der mittels der Readers automatisch eingelesen wird. Je nach Reader-Anbieter muss man gegebenenfalls ein Foto schießen. Der Reader zeigt dann eine URL, Text, usw. an und ermöglicht in der Regel die dahinterstehende Inhalte direkt aufzurufen. Bei größeren Daten, wie Audio, oder Video kein ein Datenvertrag mit Freivolumen somit vom Vorteil sein.
Wie ich bereits Anfangs erwähnt habe handelt es sich bei meinen ersten QR-Codes um Geodaten. Angebracht werden sie neben den jeweiligen Werken der Ausstellung, wo jedes Bild eine kleine Karte bekommt, versehen mit seinem QR-Code und einem farbigen Balken (in diesem Fall grün). Die Farbzuordnung erleichtert den Besuchern die jeweilige Typisierung der Codes. Aus dem Bauch heraus habe ich mich für Grün = Geodaten entschieden. Weitere, wie z. B. Rot = Audio-/Videodaten oder Blau = Webseiten, werden folgen. Wie ich zu den jeweiligen Geodaten gekommen bin, werde ich in einem weiteren Blogbeitrag berichten.
Eure eigenen CR-Codes könnt ihr selbst leicht über einen Generator (zum Beispiel hier) erstellen. In einem Textfeld könnt ihr eine Internetadresse oder auch Text eingeben. Das Programm übersetzt die Buchstaben in einen QR-Code, den ihr speichern, versenden oder ausdrucken könnt.
Noch ein Tipp: Alle QR-Codes sind nach internationalen Richtlinien genormt. So kannst du die Codes auch auf den Kopf stehend, oder schief aufnehmen. Die drei Quadrate in den Ecken sind ausschlaggebend für das jeweilige Programm, um die Position zu entschlüsseln. Wenn es nicht klappt, scanne den Code aus etwas weiterer Entfernung, da einige Handy-Kameras ohne Makro-Funktion und Autofokus das Bild nicht scharf stellen können.
Einer der Elemente der kommenden Ausstellung werden QR-Codes sein

In die kommende Ausstellung werden wir abgesehen von Bildern weitere Medien, wie unseren Podcast, unseren Podcast, Video, usw. integrieren. Dieser Experiment wurde einerseits durch das technikaffine Umfeld des Geschehens und andereiseits durch unseren Besuch bei der stART10, wo ich auf die Idee gekommen bin, beeinflusst.
Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler „Strichcode“, mit dem man Inhalte wie zum Beispiel Text, URLs, vCards, usw. verteilen kann. Mit QR-Code fähigem Handy gescannt kann der Nutzer sich zusätzliche Informationen holen. Es ist also eine Art Objekte zu taggen, um erweiterte Inhalte zugänglich zu machen.
Uns schwebte schon lange vor, die multimedialen Produktionen von uns im Rahmen der Ausstellungen mit zu präsentieren. Auch fanden wir die Idee standortbezogene Informationen auszuliefern interessant. Natürlich wäre es unbezahlbar die Ausstellung mit entsprechender Technik auszustatten. QR-Codes bieten uns die Möglichkeit Inhalte ohne viel Aufwand zu referieren.


