Review: Panasonic Lumix DMC-FT3

Am Wochenende war ich zusammen mit anderen Bloggern bei Panasonic Deutschland zum Besuch. Wir konnten exklusiv zwei neue Kameramodelle testen, die erst mitte März auf den Markt kommen. Die Rede ist von der DMC-FT3 und der DMC-TZ22. Ich gehe mich schon lange mit dem Gedanken schwanger eine Outdoorkamera mit in mein Portfolio aufzunehmen, weswegen ich mich auf die FT3 konzentriert habe. Die folgenden Beispielfotos sind unbearbeitet, wie sie aus der Kamera kommen und auf die Originaldateien verlinkt (zum Teil aber aus Platzgründen auf 50% verkleinert habe).

Die FT3 verfügt über Wasserfestes Gehäuse, ein 12 MP-Sensor mit ISO-Empfindlichkeiten zwischen 100-1600 und einem Hochempfindlichkeitsmodus bis ISO 6400, optischen Bildstabilisator, in Zusammenarbeit mit Leica entwickelten 4,6-fach-Weitwinkelzoom 3,3-5,9/28-128mm, GPS, Kompass, Höhenmesser, Tiefenindikator und Barometer. Genaue Spezifikationen findet man im oben verlinkten Datenblatt. Sie kann neben Fotos, auch Video in Full-HD-Qualität aufnehmen (1.920 x 1.080 Pixel, 50i) und auch 3D-Fotografie (MPO-Technologie) ist mit ihr möglich. Letzteres hat mich mangels geeigneter Abspielhardware aber nicht interessiert.

Die Videoaufnahme funktioniert sehr gut, wie es in diesem Beitrag bei iFranz nachzulesen ist. Die Bildstabilisation ist besser, als bei vergleichbaren Modellen der Mitbewerber und in Verbindung mit dem Wasserdichtem Gehäuse lassen sich sehr kreative Ideen mit der Kamera umsetzen, wovon ich aufgrund des eisigen Wetters in Hamburg erstmal aber abgesehen habe.

Die Optik ist für diese Kompaktheit erstaunlich hochwertig. Es gibt kaum Verzerrungen und eine Vignettierung konnte ich auch im Weitwinkelbereich nicht feststellen. Der optische Bildstabilisator leistet gute Arbeit und die intelligente Automatik macht erstaunlich wenige Fehlberechnungen. Auf vielfachen Wunsch die Vorspeise in der Oberhafen Kantine als Beispiel:

Die FT3 verfügt über ein Macromodus. Die Ergebnisse sind mehr als zufriedenstellend, wie man auf folgendem Beispielfoto sehen kann:

Trotz anfänglicher Ängste kam ich mit der Bedienung der Kamera, ohne eine Einweisung und ohne Handbuch erstaunlich gut zu recht. Die Anordnung der Tasten ist logisch, die Menüstrukturen klar gegliedert. Die ganze Kamera lässt sich in einer Hand festhaltend bedienen, was zum Beispiel das Festhalten mit der anderen Hand bei brenzlichen Situationen am Ufer, ermöglicht.

Zu den Nachteilen aller Kompaktkameras, die mit Kleinem Bildsensor ausgestattet sind zählt ein starkes Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen. Hier kann die FT3 natürlich auch keine Wunder vollbringen, die gelieferten Ergebnisse sind aber immerhin noch akzeptabel und könnten in der Postbearbeitung aufgewertet werden.

Fazit: Mit 429 Euro UVP ist die FT3 kein Schnäppchen, es bleibt abzuwarten, wie sich die Straßenpreise entwickeln. Auf der anderen Seite wird man für das Geld eine Ausstattung bekommen, die kaum Wünsche offen lässt. Unter Kompaktkameras ist sie das Multifunktionswerkzeug. Die Panasonic DMC-FT3 ist ein wahrer Alleskönner für die Hosentasche und was sie kann, macht sie gut. Das wasserfeste Gehäuse, GPS, Video, 3D, usw. lässt einen kreativen Raum für verspielte Benutzer entstehen.

Weitere Beiträge zu den Kameras könnt Ihr bei Zimtsternin, Junes, Fotografr, Jeriko, Kwerfeldein, Photowalking in München, Picspack, visuelleGedanken,  Zoomyboy, dem schon erwähnten iFranz und natürlich bei den großartigen Lens-Flare, bei den ich diese Auflistung geklaut habe.

flattr this!

Erste Eindrücke: Workshop Panasonic FT3

Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit die neue FT3 zu testen. Technische Details werden noch folgen, schon mal vorab: Der Tag war einfach schön. Wir hatten uns lieb.

Ich durfte sogar eine Planierraupe durch die Fußgängerzone fahren. Leider durfte ich keine Planierraupe durch die Fußgängerzone fahren.

FT3

Der Tag war schön. Der Abend noch schöner.

…und dann wurde Alles verschwommen…

Starring: Schiff, Raupe, Schöne Sachen.
Technik: Panasonic FT3.
Besonderer Dank geht an: @Jellytwitts und @iFranz.

Update: Bei Flicker gibt es eine Gruppe zum Event.

flattr this!

HfK Hochschultage 20XI: Panasonic HM-TA1 im Kurztest

Sonntag öffnete die HfK ihre Türen anlässlich der Hochschultage 20XI für Besucher und ich nutzte die dort herrschende schlechte Lichbedienungen für einen Kurztest der neuen HD Mobilkamera.

Die HM-TA1 ist mit einem 8-MP-Sensor ausgestattet, was Aufnahmen im Full HD ermöglicht. Einen Unterschied zu anderen Kameras in dieser Klasse bildet die eingebaute LED-Videoleuchte. Sie unterstützt Aufnahmen auf SDXC-, SDHC- und SD-Speicherkarten. Sie kann am Rechner als Webcam, zum Beispiel für Skype-Konferenzen benutzt werden. Im Lieferumfang befinden sich neben der Mobilkamera ein Lithium Ionen Akku, ein USB-Kabel, eine USB Verlängerung, und ein Audio/Video-Kabel. Als Gimmick erhält man noch einen Gutschein für den „Create Your Own Style“-Service, über den man aus 45 Designfolien wählen oder eigene Schöpfungen drucken lassen kann.

Als ich die Kamera am Sonntag in Betrieb nahm, war ich zunächst überrascht, dass keine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten ist. In einem mit Gadgets gefülltem Haushalt ist das Finden einer Speicherkarte nicht allzu schwer, eine kleine Notkarte für ein Sofortstart, würde aber sicherlich nicht schaden. Die Kamera macht einen soliden Eindruck und liegt gut in der Hand. Die Menüstruktur ist klar und logisch.

Ihre stärken zeigt die HM-TA1 bei schlechten Lichtverhältnissen, wie es im Video zu sehen ist. Trotz schwacher Beleuchtung liefert die Kamera erstaunlich gutes Bild, mit wenig Rauschen. Auf wechselnde Lichtverhältnisse reagiert die Elektronik mit sehr wenig Verzögerung. Der eingebaute Fixfokus liefert erstaunlich gute Abbildungsleistung.

Insgesamt konnte mich die Panasonic bisher überzeugen und wäre im Moment die Kaufempfehlung von mir in dieser Sparte.

flattr this!