Theater Bremen wirbt mit QR-Codes

Wer in diesen Tagen mit dem Fahrrad in Bremen unterwegs ist, kommet möglicherweise in den Genuss einer Werbeaktion des Theater Bremen. Angetackert am Lenker findet man einen Zettel auf dem ein QR-Code auf die Seite der neuer Produktion des Theaters „Leonce und Lena“ verweist.

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Links zum Vortrag über geosoziale Netzwerke

Wie ich es beim Treffpunkt Kulturmanagement versprochen habe, reiche ich hiermit meine Sammlung der Links zum Thema geosoziale Netzwerke nach. Alles ist vertreten sowohl allgemeine Meldungen zum Thema, bis zu konkreten Nutzungsbeispielen im Marketing. Die Links sind unsortiert, es war aber schon genung Arbeit, sie vom Anbieter im brauchbaren Format hierher zu Überführen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim stöbern.

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QR-Codes in Bremen angekommen

Nachdem wir schon vor einem halben Jahr QR-Codes in unserer Ausstellung eingesetzt haben, entdeckte ich heute in Bremen in der Fußgängerzone, dass mehrere Einzelhändler angefangen haben, sie ebenfalls zu nutzen.

Sie verlinken damit auf die aktuellen Werbevideos zu den Aktionen. Die QR-Codes im oberen Beispiel verlinken auf den aktuellen Teaser des Bekleidungshändlers Wormland. Gute Idde, die die vorbeigehenden Passanten neugierig macht und ihre Smartphones zucken lässt.

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Minicards: LBS-Marketing offline

Die kleinen Karten fielen mir neulich in die Hände. Es sind visitenkartengroße Kärtchen, die an von Besuchern einer Stadt frequentierte Orte wie Hotelrezeptionen, oder Flughäfen platziert werden. Sie informieren zum Beispiel über Museen, Kultureinrichtungen, Restaurants oder Shoppingmöglichkeiten. Zwischendurch werden die Inhalte mit Karten gelockert, die beispielsweise lokale Dialektsprüche erklären. In der Regel ist die MiniCard auch ein Rabattcoupon.

Auf der Vorderseite befinden sich Informationen über und in der Regel ein Foto der Einrichtung. Auf der Rückseite ist neben der Kontaktadresse ein Kartenausschnitt, um die markierte Lage der Einrichtung zu zeigen.

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Geosoziale Netzwerke Teil 6: Geocaching

Die moderne Ausgabe der Schnitzeljagd erfreut sich wachsender Beliebtheit. Alleine in Deutschland befinden sich ca. 122.000 sogenannten Caches. Die deutsche Community Opencaching.de notierte im Juni 2010 33.764 Benutzer.

Beim Geocaching geht es darum einen versteckten Bähelter (Cache) anhand seiner Geokoordinaten zu finden und die Tat mittels eines Logbucheintrages zu dokumentieren. Oft sind die Zielkoordinaten durch Rätsel, oder Aufgaben verschleiert. Eine ausführlichere Beschreibung der Regeln findet man in der Wikipedia, oder auf den Seiten von Geocaching.de. Die Popularität des Geocachens spiegelt sich Marketingmodellen rund um die Sache. Nachfolgend einige Beispiele:

Der Prolibris Verlag hat mit der Seite Geodetektive ein Angebot geschaffen, welches sich rund um die Kriminalromane des Verlages bewegt. In Cuxland, Kassel, Dresden und Regensburg, den Bühnen der jeweiligen Romane, muss der Spieler mehrere Rätsel lösen. Die Lösung verhilft ihm zum Finden von einem zentralen Versteck, indem in unregelmäßigen Zeitabständen Gutscheine für die Romane zu finden sind.

Die Alpenregion Tegernsee Schliersee hat Geocachingangebote gleich zum festen Bestandteil der Tourismusstrategie erhoben. 2008 startete dort ein Pilotprojekt, bei dem GPS-Geräte kostenlos ausgeliehen werden konnten. Man konnte sich bei den Touristifo-Filialen auch eine Einführung in das Geocachen geben lassen. Das Angebot wurde sehr gut genutzt und soll stetig erweitert werden (Quelle: Gastronomie Report).

Auch in Thüringen gibt es ein Portfolio an Geocaching-Angeboten. In den Tourist-Informationen dort kann man ebenfalls GPS-Geräte mieten, oder die Informationen zu den Rätseln auf Papier mitnehmen. Die so angebotene Touren durch die Stadt lenken die Aufmerksamkeit auf die gewünschten Ziele.

NABU Bremen hat mit der Idee Geocaching-Camps für Kinder und Jugentliche zu veranstalten, gleich noch einen Umweltpreis gewonnen. Dort heisst es: Die Geocaching-Camps sollen innovative Anreize für Kinder und Jugendliche bieten, sich mit Fragestellungen zur Natur in ihrem Lebensumfeld und mit globalen Umweltthemen zu beschäftigen. Den Teilnehmer/Innen der Geocaching-Camps wird ein umfangreiches Grundlagenwissen vermittelt, welches sich mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf den zukünftigen schonenden Umgang mit Natur und Umwelt auswirken wird.

Es gibt mehrere Hotels, die ihren Gästen GPS-Geräte und Touren anbieten. Beispielsweise ist im Hotel Hirsch in Rothenberg die Niebelungensage zu einer Geocaching-Tour verarbeitet. Wer die Rätsel löst und das Ziel findet wird dort mit regionalen flüssigen Schätzen, die aus einer Flasche Bier, einer Flasche Saft und einer Flasche Mineralwasser bestehen, belohnt.

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