
Um unsere Ausstellung Re:Import / Re:Visionen aufzuwerten habe ich QR Codes erstellt, die dem Besucher die Orte zu sehen ermöglichen, an den die Fotos oder die Ideen für das jeweilige Werk ihren Ursprung haben. Es sind Geodaten, die auf Google-Maps verweisen. Um diese QR Codes zu lesen braucht man ein Handy mit Internetzugang und eine in der Regel kostenlose Reader-Software. Entsprechende Software findet man zum Beispiel auf kaywa.com oder quickmark.com.tw. Eine Vielzahl an kostenlosen Apps gibt es ebenfalls über iTunes, oder Android-Store.
Ob dein Handy den Reader unterstützt kannst du u.a. auf reader.kaywa.com kontrollieren. Hier werden außerdem alternative Vorgänger- oder Nachfolger-Geräte, die OR-Code-Reader unterstützen, angezeigt.
Kommen wir weiter zum lesen des QR-Codes. Um ihn zu entschlüsseln hält man die Handy-Kamera direkt auf den Code, der mittels der Readers automatisch eingelesen wird. Je nach Reader-Anbieter muss man gegebenenfalls ein Foto schießen. Der Reader zeigt dann eine URL, Text, usw. an und ermöglicht in der Regel die dahinterstehende Inhalte direkt aufzurufen. Bei größeren Daten, wie Audio, oder Video kein ein Datenvertrag mit Freivolumen somit vom Vorteil sein.
Wie ich bereits Anfangs erwähnt habe handelt es sich bei meinen ersten QR-Codes um Geodaten. Angebracht werden sie neben den jeweiligen Werken der Ausstellung, wo jedes Bild eine kleine Karte bekommt, versehen mit seinem QR-Code und einem farbigen Balken (in diesem Fall grün). Die Farbzuordnung erleichtert den Besuchern die jeweilige Typisierung der Codes. Aus dem Bauch heraus habe ich mich für Grün = Geodaten entschieden. Weitere, wie z. B. Rot = Audio-/Videodaten oder Blau = Webseiten, werden folgen. Wie ich zu den jeweiligen Geodaten gekommen bin, werde ich in einem weiteren Blogbeitrag berichten.
Eure eigenen CR-Codes könnt ihr selbst leicht über einen Generator (zum Beispiel hier) erstellen. In einem Textfeld könnt ihr eine Internetadresse oder auch Text eingeben. Das Programm übersetzt die Buchstaben in einen QR-Code, den ihr speichern, versenden oder ausdrucken könnt.
Noch ein Tipp: Alle QR-Codes sind nach internationalen Richtlinien genormt. So kannst du die Codes auch auf den Kopf stehend, oder schief aufnehmen. Die drei Quadrate in den Ecken sind ausschlaggebend für das jeweilige Programm, um die Position zu entschlüsseln. Wenn es nicht klappt, scanne den Code aus etwas weiterer Entfernung, da einige Handy-Kameras ohne Makro-Funktion und Autofokus das Bild nicht scharf stellen können.



