Wir sehen uns: Ausstellung “Zwiefalt” im Schlachthof Bremen

Text: Siko Ortner. Zweifelt: Fotografien von Andreas Letzel, Joachim Pohlenk und Norbert Hayduk – Kulturzentrum Schlachthof / Schlachthofkneipe

Die Ausstellung Zwiefalt zeigt drei Künstler deren technische Vorgehensweise grundsätzlich unterschiedlich ist. Zum einen die langen Belichtungszeiten die Andreas Letzel für ein Motiv verwendet, die Variante einen herkömmlichen Schmalfilm doppelt zu Belichten wie es von Joachim Pohlenk gezeigt wird und die Fotografie eines zufälligen Motivs von Norbert Hayduk. Der Titel Zwiefalt dieser Ausstellung bezieht sich jedoch auf die inhaltliche Komplexität die durch die Künstler in ihren Werken erschaffen wird, die Künstler schaffen es dem Betrachter nach der Ersten Wahrnehmung weitere und tiefere Erkenntnisse zu vermitteln.

Andreas Letzel dessen Werke einem leblosen Gegenstand mittels langer Belichtungszeiten quasi Leben eingehaucht wird, deren Sinn und Sein im Raum scheinbar erst durch Letzels unkonventionellen Blick dem Betrachter erfahrbar gemacht wird.

Joachim Pohlenks Doppelbelichtungen sind die Begegnung mit dem unterbewußten Zufall, wobei sich z.B. Impressionen eines Groningen Aufenthalts verschmelzend mit Bremer Ansichten wieder finden. Beeindruckend ist hierbei die wahrnehmbare Überbrückung von Zeit und Raum sowie die überraschende Zusammenführung Kultureller Unterschiede und Stimmungen in einem Werk.

Norbert Hayduks Motive sind herrenlose oder sich im eigentumsübergang befindliche Gegenstände. Seine Werke sind zufällige Manifestationen eines Übergangs von zweckdienlich zum Müll oder auch von liegengelassen zum wiederbeleben durch neue Eigentumserlangung.

Aufgrund dieser Kombination darf der Besucher eine erkenntnisreiche und anregende Ausstellung erwarten.

Kulturzentrum Schlachthof / Schlachthofkneipe / Findorffstraße 51 / 28215 Bremen
Vernissage am Samstag 08. Oktober 2011 um 16:00 Uhr / Ausstellungsdauer vom 08. Oktober bis 08. Dezember 2011
Öffnungszeiten: Werktags von 16:00 Uhr bis 01:00 Uhr / Sa mit/ohne Fußball 14.00/16.00 – open end. 
So mit/ohne Flohmarkt 9.00/10.00 – open end

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Wir sehen uns: nächste Austellungs- und Vernissagentermine

Nach der Sommerpause geht es mit weiteren Ausstellungen in die nächste Runde. Genaue Beschreibungen folgen noch bei einzelnen Ankündigungen, hier aber schon mal der Überblick:

Am 8. Oktober findet um 17 Uhr die Vernissage der Ausstellung im Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51, 28215 Bremen, in der Schlachthofkneipe statt. Drei Fotografen: Joachim PohlenkAndreas Letzel und meine Wenigkeit begegnen dort einander mit ungewöhnlichen Themen. So unterschiedlich wir sind, so harmonisch wird das Zusammenspiel ausfallen.

In der Woche davor, am 1. Oktober baue ich im Paganini, Erlenstraße 60, 28199 Bremen eine Ausstellung mit dem Graffitikünstler Siko Ortner auf. Für uns eine spannende Herausforderung, denn der Termin wurde etwas kurzfristig angesetzt, weswegen ich noch eine genauere Uhrzeit für die Vernissage nachliefern werde. Update: Die Vernissage findet ab 21 Uhr statt.

Über Besucher freue mich natürlich immer, aber auch über Feedback, Kritik, Kommentare über die bekannten Kanäle. Auch die Vermittlung von Ausstellungsräumen für Susanne oder mich ist nicht verboten.

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Wir sehen uns: Kap-HoornART 2011

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Die Kap-HoortnART 2011 wird eröffnet. Dabei sind über 50 Künstlerinnen und Künstler. In diesem Jahr trage ich auch meine Werke zu der unter dem Motto „Beziehungsweise(n)“ stehender Ausstellung bei.

Ich werde währen der Ausstellung vor Ort sein und hoffe einige von Euch dort zu sehen. Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende. Hier noch einige Details zu den Öffnungszeiten und dem Veranstaltungsort (Großansicht bei Klick):

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Review: Panasonic Lumix DMC-FT3

Am Wochenende war ich zusammen mit anderen Bloggern bei Panasonic Deutschland zum Besuch. Wir konnten exklusiv zwei neue Kameramodelle testen, die erst mitte März auf den Markt kommen. Die Rede ist von der DMC-FT3 und der DMC-TZ22. Ich gehe mich schon lange mit dem Gedanken schwanger eine Outdoorkamera mit in mein Portfolio aufzunehmen, weswegen ich mich auf die FT3 konzentriert habe. Die folgenden Beispielfotos sind unbearbeitet, wie sie aus der Kamera kommen und auf die Originaldateien verlinkt (zum Teil aber aus Platzgründen auf 50% verkleinert habe).

Die FT3 verfügt über Wasserfestes Gehäuse, ein 12 MP-Sensor mit ISO-Empfindlichkeiten zwischen 100-1600 und einem Hochempfindlichkeitsmodus bis ISO 6400, optischen Bildstabilisator, in Zusammenarbeit mit Leica entwickelten 4,6-fach-Weitwinkelzoom 3,3-5,9/28-128mm, GPS, Kompass, Höhenmesser, Tiefenindikator und Barometer. Genaue Spezifikationen findet man im oben verlinkten Datenblatt. Sie kann neben Fotos, auch Video in Full-HD-Qualität aufnehmen (1.920 x 1.080 Pixel, 50i) und auch 3D-Fotografie (MPO-Technologie) ist mit ihr möglich. Letzteres hat mich mangels geeigneter Abspielhardware aber nicht interessiert.

Die Videoaufnahme funktioniert sehr gut, wie es in diesem Beitrag bei iFranz nachzulesen ist. Die Bildstabilisation ist besser, als bei vergleichbaren Modellen der Mitbewerber und in Verbindung mit dem Wasserdichtem Gehäuse lassen sich sehr kreative Ideen mit der Kamera umsetzen, wovon ich aufgrund des eisigen Wetters in Hamburg erstmal aber abgesehen habe.

Die Optik ist für diese Kompaktheit erstaunlich hochwertig. Es gibt kaum Verzerrungen und eine Vignettierung konnte ich auch im Weitwinkelbereich nicht feststellen. Der optische Bildstabilisator leistet gute Arbeit und die intelligente Automatik macht erstaunlich wenige Fehlberechnungen. Auf vielfachen Wunsch die Vorspeise in der Oberhafen Kantine als Beispiel:

Die FT3 verfügt über ein Macromodus. Die Ergebnisse sind mehr als zufriedenstellend, wie man auf folgendem Beispielfoto sehen kann:

Trotz anfänglicher Ängste kam ich mit der Bedienung der Kamera, ohne eine Einweisung und ohne Handbuch erstaunlich gut zu recht. Die Anordnung der Tasten ist logisch, die Menüstrukturen klar gegliedert. Die ganze Kamera lässt sich in einer Hand festhaltend bedienen, was zum Beispiel das Festhalten mit der anderen Hand bei brenzlichen Situationen am Ufer, ermöglicht.

Zu den Nachteilen aller Kompaktkameras, die mit Kleinem Bildsensor ausgestattet sind zählt ein starkes Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen. Hier kann die FT3 natürlich auch keine Wunder vollbringen, die gelieferten Ergebnisse sind aber immerhin noch akzeptabel und könnten in der Postbearbeitung aufgewertet werden.

Fazit: Mit 429 Euro UVP ist die FT3 kein Schnäppchen, es bleibt abzuwarten, wie sich die Straßenpreise entwickeln. Auf der anderen Seite wird man für das Geld eine Ausstattung bekommen, die kaum Wünsche offen lässt. Unter Kompaktkameras ist sie das Multifunktionswerkzeug. Die Panasonic DMC-FT3 ist ein wahrer Alleskönner für die Hosentasche und was sie kann, macht sie gut. Das wasserfeste Gehäuse, GPS, Video, 3D, usw. lässt einen kreativen Raum für verspielte Benutzer entstehen.

Weitere Beiträge zu den Kameras könnt Ihr bei Zimtsternin, Junes, Fotografr, Jeriko, Kwerfeldein, Photowalking in München, Picspack, visuelleGedanken,  Zoomyboy, dem schon erwähnten iFranz und natürlich bei den großartigen Lens-Flare, bei den ich diese Auflistung geklaut habe.

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Erste Eindrücke: Workshop Panasonic FT3

Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit die neue FT3 zu testen. Technische Details werden noch folgen, schon mal vorab: Der Tag war einfach schön. Wir hatten uns lieb.

Ich durfte sogar eine Planierraupe durch die Fußgängerzone fahren. Leider durfte ich keine Planierraupe durch die Fußgängerzone fahren.

FT3

Der Tag war schön. Der Abend noch schöner.

…und dann wurde Alles verschwommen…

Starring: Schiff, Raupe, Schöne Sachen.
Technik: Panasonic FT3.
Besonderer Dank geht an: @Jellytwitts und @iFranz.

Update: Bei Flicker gibt es eine Gruppe zum Event.

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