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	<title>Susanne &#38; Norbert Hayduk &#187; Fantasy</title>
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	<itunes:author>Susanne und Norbert hayduk</itunes:author>
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		<title>Teil 1: Ist-Analyse</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 19:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem wir zum Entschluss kamen, dass die Wohnungseinrichtung verdammt teuer sein kann, wenn man sie ständig wegen Streitigkeiten erneuern muss, haben wir genauer hingeguckt, wo man statt Antagonismen, Synergien erzielen kann&#8230; Ich muss leider sagen, dass die Flugbahn eines &#8230; <a href="http://hayduk.de/2009/12/14/teil-1-ist-analyse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-134" title="Mosaik" src="http://hayduk.de/wp-content/uploads/2009/11/Mosaik.jpg" alt="Mosaik" /></p>
<p>Nach dem wir zum Entschluss kamen, dass die Wohnungseinrichtung verdammt teuer sein kann, wenn man sie ständig wegen Streitigkeiten erneuern muss, haben wir genauer hingeguckt, wo man statt Antagonismen, Synergien erzielen kann&#8230;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass die Flugbahn eines Fernsehers unberechenbar ist. Umso mehr ärgert man sich, wenn man das Ziel verfehlt hat. Auch Digitalkameras mit teueren Objektiven, Computer (nein, auch nicht die mit dem Apfel), Pflanzengefässe und Schranktüren haben keine guten Flugeigenschaften. Bei Tellern sollte man vorher kurz bedenken, dass die Zentrifugalkraft die Flugbahn zu einer Parabeln sich entwickeln lässt. in jedem Fall muss das Inventar später ergänzt werden&#8230;</p>
<p>Da ist ein gepflegter Einlauf mit energetischen Tee vielleicht genauso schmerzhaft, aber auf jeden Fall billiger. So fängt man an nachzudenken. Der Zustand hält einige Zeit an. Manche wachen nie auf. Aber wach sein ist, wofür es sich zu schlafen lohnt. Immer wieder wach sein, sich wach halten, aufgeweckter sein&#8230;</p>
<p>Die gelebte Geschichte, die man in sich trägt kann sich dominant, oder unterwürfig zeigen. Deswegen sollte man Herr der Sache,… Oder doch ihr Sklave werden? Jetzt wird es langsam postmodern. Im Sinne des panoptischen Auges, dass immer da ist und dessen Rätsel nicht gelöst werden möchte. Aber man will ja auch Antworten und keine Rätsel. Schritt zurück…</p>
<p>Wir sprachen von Synergien. Die ergeben sich, wenn die Schnittmenge groß genug ist. Wobei man eine Schnittmenge beliebig erweitern, oder verengen kann. Diese besteht, soweit ich es in Erfahrung brachte, seltenst aus der Kenntnis, die Flugbahnen berechnen zu können. Sicherlich auch in einigen Berufen wichtig, nicht so hier. Dann lieber Bauen, Pflanzen, Zeugen…</p>
<p>Flugbahnen sind ein Konstrukt. Fernseher auch, unbeachtet des Programms. Wer sich in das Zerschellen an der Wand verirrt hat, wird auch dorthin befördert. Der Wand ist es egal. Sie steht wie eine Mauer dort, wo man sie erwartet. Die Mauern sind wichtig, auch die im Kopf. Sie bauen das Fundament und machen erst möglich Trödel anzuhäufen. Darauf stütz sich die Zukunft…</p>
 <p><a href="http://hayduk.de/?flattrss_redirect&amp;id=173&amp;md5=7cd211a80334a4bc771a3de95516d582" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hayduk.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mir fällt nichts ein&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 18:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;deswegen schreibe ich eben noch irgendwas. Irgendwas unthematisiertes. Eine Amöbe der Sprache. Des Schreibens wegen und der Aufmerksamkeit. Die Freiheit nehme ich mir. Dieser Beitrag hat keinen Inhalt, keinen Gehalt und keine Aussage. Also liest bitte nicht weiter denn, es &#8230; <a href="http://hayduk.de/2009/12/07/mir-fallt-nichts-ein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-167" title="Bildschirmfoto 2009-12-07 um 19.18.03" src="http://hayduk.de/wp-content/uploads/2009/12/Bildschirmfoto-2009-12-07-um-19.18.03.png" alt="Bildschirmfoto 2009-12-07 um 19.18.03" /></p>
<p>&#8230;deswegen schreibe ich eben noch irgendwas. Irgendwas unthematisiertes. Eine Amöbe der Sprache. Des Schreibens wegen und der Aufmerksamkeit. Die Freiheit nehme ich mir. Dieser Beitrag hat keinen Inhalt, keinen Gehalt und keine Aussage. Also liest bitte nicht weiter denn, es lohnt sich sowieso nicht. Bereits 43 Wörter produziert, ohne irgendetwas zu sagen. Schon sind es 46.</p>
<p>Viel zu reden, ohne Aussagen zu treffen ist die Domäne der Politiker. Meint man. Ist auch so. Aber warum sich nicht darin Suden. Irgendwas, irgendwie für Irgendeinnzweck. Was die können, können wir schon lange? Hamburger sind Fleischbrötchen. Schlechte CO2-Bilanz. Wohingegen Mörchen eine sehr schöne Farbe und eine politisch korrekte haben.</p>
<p>Alles bisschen abgekürzt, ist aber sowieso nichts. Also warum nicht viel davon? Im Reichtum baden, aber eher nicht mit Kleopatra. Das wird kein guter Beitrag, schon wieder werden viele Abonnenten (&lt; muss ich das gerndern?) abspringen, oder sich ihr Teil sich denken. Denken sie sich, was sie mögen. Ich bleibe bei meiner Version. Die da vertretbar wäre. Da kann eine Versionsverwaltung aber auch nicht schaden. Die gab es doch gerade in einem <a href="http://www.allaboutapple.de/allaboutapple/gewinnspiele/adventskalender-tuerchen-4-versions/" target="_blank">Gewinnspiel</a>? Ich schweife aber vom Thema ab&#8230;</p>
<p>Wir sprachen also darüber, dass wir reden wollen. Denn es gibt Themen über die man sprechen muss. Offen, ehrlich, ungeniert. Man muss sich ihnen stellen, auch wenn es hart ist. Man darf nicht verschweigen, alle sollten es erfahren. Wenn es Niemand enthüllt bleibt es immer im Verborgenen. Menschen werden leiden. Es gibt zu viel Leid auf dieser Welt. Die unsere ist. Wir gestallten sie, wir bauen sie auf und zerstören sie gleichzeitig. Isst keine Hamburger!</p>
 <p><a href="http://hayduk.de/?flattrss_redirect&amp;id=166&amp;md5=c04aebc99fc7c4c0745de2aa64339dfd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hayduk.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mosaik</title>
		<link>http://hayduk.de/2009/11/20/mosaik/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 16:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sah sich nochmals um, in dieser Stadt, in dieser Wohnung, in diesem Zimmer war nichts, woran sie sich gerne erinnern würde. Gerüche einer in letzten Zügen atmender Fritteuse, Bilder einer ausrangierten Filmkamera in Sepia. Keine Höhen, keine Tiefen, keine &#8230; <a href="http://hayduk.de/2009/11/20/mosaik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-134" title="Mosaik" src="http://hayduk.de/wp-content/uploads/2009/11/Mosaik.jpg" alt="Mosaik" /></p>
<p>Sie sah sich nochmals um, in dieser Stadt, in dieser Wohnung, in diesem Zimmer war nichts, woran sie sich gerne erinnern würde. Gerüche einer in letzten Zügen atmender Fritteuse, Bilder einer ausrangierten Filmkamera in Sepia. Keine Höhen, keine Tiefen, keine Chancen auf mögliche Möglichkeiten. Es gab nichts, was sie hier halten würde und ein Fortgehen war die einzige Möglichkeit zur Veränderung.</p>
<p>Sie zog den Reisekoffer aus dem Spalt zwischen der Einrichte und der dünnen Rigipswand, die ihren des benachbarten Appartements trennte. Schlug ihn auf und blickte in die unendliche Weiten des Inneren. Es fiel ihr nichts ein, was unbedingt mitgenommen werden musste. Das Kleid, welches sie seit dem Kauf niemals wieder angezogen hat, wurde den Jeans geopfert. Eine Beziehung zu ihm aufzubauen, käme jetzt zu spät. Die Lustige Porzellanfigur würde die Reise sowieso nicht überleben und der Rest gehörte ihr einfach nicht. Sie Schlug den Koffer wieder zu und verstaute ihn sorgfältig am Bestimmungsort.</p>
<p>Verlassen hat sie ihre Wohnung ohne Koffer. Ihren kleinen Rucksack dabei, wo ein paar Pflegemittel einer wenig bekannten Marke, den leeren Süßigkeitenverpackungen den Hof machten. Schnellen Schrittes ging sie die Straße entlang und freute sich, dass die Luft so anschmiegsam war. Nach wenigen Minuten erreichte sie den Imbiss, wo ihre Kollegin schon sehnsüchtig auf die Ablösung wartete, um sich in das Nachtleben zu stürzen.</p>
<p>Als die Türschwelle sie begrüßte, war sie schon fast euphorisch. Nach dieser Schicht hat sie sich sechsfach abgemüht. Das bedeutete den siebten Tag geniessen zu dürfen. Wie immer wird sie in das kleine Kino gehen, wo das Popcorn zwar nicht besonders gut schmeckt, aber die Preise bezahlbar sind. Kurz dachte sie noch darüber nach, ob sie sich doch noch einen Hund anschaffen sollte. Die erste Bestellung erlöste sie aber von der Last zu denken.</p>
 <p><a href="http://hayduk.de/?flattrss_redirect&amp;id=133&amp;md5=a0938fa0b2376923e103b69269b1dbd5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hayduk.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ideen im Kopf müsste man Beamen können</title>
		<link>http://hayduk.de/2009/11/11/ideen-im-kopf-musste-man-beamen-konnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Prokrasination]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der graue Balken hier oben weist darauf hin, dass mir vieles im Kopf schwört und nichts davon zu einem erfolgreichen Ende gebracht wird. Im Moment befindet sich vieles im Stadium &#8220;habe ich mir schon mal notiert, denke mal über die &#8230; <a href="http://hayduk.de/2009/11/11/ideen-im-kopf-musste-man-beamen-konnen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-118" title="Bildschirmfoto 2009-11-11 um 16.39.59" src="http://hayduk.de/wp-content/uploads/2009/11/Bildschirmfoto-2009-11-11-um-16.39.59.png" alt="Bildschirmfoto 2009-11-11 um 16.39.59" /></p>
<p>Der graue Balken hier oben weist darauf hin, dass mir vieles im Kopf schwört und nichts davon zu einem erfolgreichen Ende gebracht wird. Im Moment befindet sich vieles im Stadium &#8220;habe ich mir schon mal notiert, denke mal über die Umsetzung nach&#8221;. Noch nicht mal über meine fehlende Organisation kann ich jammern, den ein paar Sachen ziehe ich dann doch erfolgreich und stramm durch. Die so genannten Regelaufgaben, sind ja auch nicht das Problem. Was dann also vrdmmt?</p>
<p>Neues und damit verbundene Barrieren. Da hapert es bei der Umsetzung von Projekt X an Kenntnissen im Umgang mit bestimmten Materialien, beim Projekt Y hapert es an der Recherche über mögliche Zulieferer und beim Projekt Z an der Lust und Laune. Selbst gemachtes Leiden würde eine gute Freundin zu mir sagen. Isses ja auch, deswegen jammere ich nicht, obwohl ich es gerne würde.</p>
<p>Mit diesem Blogbeitrag <span style="text-decoration: line-through;">prokrastiniere</span> ich schon wieder, was für ein sch&#8230; Wort, schiebe ich wieder andere, wichtigere Blogbeiträge auf. Aber, was ist schon wichtig? Ein bisschen <span style="text-decoration: line-through;">jammern</span> kreativ schreiben tut auch not. Ist ja ein <span style="text-decoration: line-through;">social skill</span> bäh, wo kommen diese komischen Begriffe immer her? Es ist eine gesellschaftliche Fertigkeit, die geübt werden will. Schliesslich will ich auf der richtigen Seite der digitalen Schere bleiben. Obgleich so eine Schere ziemlich analog sein kann, wenn man schon Analogien hier anführen will.</p>
<p>Papierschnipseln und nähen ist aber Frauen vorbehalten und somit irrelevant für meine Tätigkeiten. Ich mache nur, was Männer so machen. Mit einer Flasche Bier in der Hand Fußball gucken? Nicht wirklich, das sind aber keine Männer, sonder AS-Verlag (Namen von der Redaktion <span style="text-decoration: line-through;">anonymisiert</span>&#8230; ah, egal) Konsumenten. Habe ich noch irgendeine Minderheit vergessen?</p>
<p>Was ich vergessen habe ist das Thema, aber wer will schon Themen? Sie sind nur dazu da um aufgeweicht und angepasst zu werden. Sie werden instrumentalisiert, oder zweckentfremdet. Man meidet sie, oder vertritt sie. Dabei sind sie doch immer für uns da?!</p>
 <p><a href="http://hayduk.de/?flattrss_redirect&amp;id=117&amp;md5=0cddb84dde7fd3911bab61b612725ad9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hayduk.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ohne Titel</title>
		<link>http://hayduk.de/2009/10/21/ohne-titel/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wächter hat mich gewarnt. Ich solle nicht durch diese Tür gehen, von dort wäre noch nie jemand zurückgekommen. Seine Stimme klang monoton, er sagte es einfach ohne zu wollen, auf mich Einfluss zu nehmen. Vielleicht war das gerade der &#8230; <a href="http://hayduk.de/2009/10/21/ohne-titel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-96" title="Wall" src="http://hayduk.de/wp-content/uploads/2009/10/Wall.png" alt="Wall" /></p>
<p>Der Wächter hat mich gewarnt. Ich solle nicht durch diese Tür gehen, von dort wäre noch nie jemand zurückgekommen. Seine Stimme klang monoton, er sagte es einfach ohne zu wollen, auf mich Einfluss zu nehmen. Vielleicht war das gerade der Grund, warum ich es in diesem Moment tat. Ich hatte mein Leben und lebte es. Mein Leben war aber wie seine Stimme, es war strukturiert und ohne Bedarf zur Veränderung und ohne Höhen und Tiefen. Ich verspürte zwar kein Drang das zu verändern, aber ich verspürte überhaupt noch wenig. Deswegen tat ich es.</p>
<p>Der Raum in dem ich stand war kein Raum. Ich konnte keine Wände sehen, keine Decke und irgendwie auch keinen Boden, obgleich ich ihn mit meinen Füßen ertasten konnte. Es gab auch keine Lichtquelle, obgleich ich nicht im Dunklen stand. Vor mir sah ich ein rotes Band, das auf meiner Bauchhöhe gespannt kein Anfang und kein Ende zu haben scheinte. Ich drehte mich um und sah die Tür, durch die ich zweifellos gekommen sein musste nicht. Dort war nur eine graue, wandartige Masse, die wie ein verdichteter Nebel, der mit einem Messer sauber zertretrennt worden war, zu schweben schien.</p>
<p>Ich drehte mich zurück und beim Anblick der Bandes wurde mir klar, dass es die einzige Farbe ist, die ich in dieser Umgebung vernehme. Ich ging darauf zu und darüber hinaus. Es gab erstmal gummiartig nach, um dann mit leisem zischen zu zerplatzen. In diesem Moment sah ich ein weiteres Band, das etwas breiter als das erste war, ansonsten dem ersten gleich zu beschaffen schien. Ich ging darauf zu und wiederholte das Spiel. Irgendwie wunderte mich nicht, dass ich ein drittes, wieder etwas breiteres Band sah. Ich ging nur ein paar Schritte weiter und drehte mich um.</p>
<p>Der Abstand zu der grauen Wand schien mir gleichgeblieben zu sein. Oder war es nur eine optische Täuschung? Zwei Bänder später war ich sicher, dass es keine war. Die Wand bewegte sich in der selben Geschwindigkeit hinter mir, wie ich mich nach Vorne bewegte. Diese Erkenntnis beunruhigte mich. Was, wenn ich die Tür nicht mehr finde? Kann ich in diesem gräulichen Etwas überhaupt atmen? Mein Herz fing an zu rasen und ich entschied mich erstmal weiter zu gehen. Das nächste Band war nur unwesentlich breiter, als das vierte.</p>
<p>Einige Bänder später wurde der Wiederstand deutlich spürbar. Es machte mir viel Mühe sie zu zerreißen. Ich entschied mich, das Vorgehen zu ändern. Bei dem nächsten Band schlüpfte ich einfach darunter, doch als ich es beim kommenden versuchte sank es tiefer und lies mir somit keinen Platz dafür. Ich blieb verwundert davor stehen, ging langsam in die Hocke und das band sank langsam, meiner Bewegung folgend tiefer. Ich stand auf, und das band steigte. Ich drücke einen Finger in das Band und es hüllte ihn, fast schon sorgfältig ein. Ich drehte mich und sah die graue Wand in unverändertem Abstand vor mir.</p>
<p>Ich drehte mich, sprang gegen das Band und brachte es zum Platzen. Ich fing an zu rennen, um mehr Schwung im Kampf gegen die Bänder zu holen. Die Erschöpfung nahm zu, da sah ich sie. Kein Band mehr versperrte meinen Weg, sondern eine rote Wand. Ich blieb stehen. Durch diese zu gehen schien mir unmöglich zu sein. Ich war müde und diesen Wiederstand zum Platzen zu bringen überstieg meiner Einschätzung nach, meine Kräfte. Ich setzte mich hin und sah beim Blick über die Schulter die graue Masse hinter mir. Plötzlich wurde mir klar, dass als ich durch die Tür gegangen bin, ich einen Fehler begangen habe.</p>
<p>Ich sprang auf die Füße und rannte gegen die rote Wand. Sie umschloss meine Arme und mein Gesicht, ich rutschte ein Stück zurück, versuchte aber weiter nach Vorne zu preschen. Ich kriegte keine Luft und verlor auch das Gefühl für die Zeit. Ich war nicht verängstigt, dann jederzeit könnte ich das abbrechen und versuchen mich zu der Tür durchzuarbeiten. Ich wollte aber endlich weiter, um zu Erfahren, was mich am Ende erwartet. Die gummiartige Masse gab nach.</p>
<p>Ich fiel nach Vorne und ruhte mich noch eine Weile auf dem Boden aus. Ich hatte ja auch keinen Grund hektisch zu werden, ich habe es doch geschafft. Als ich einigermassen zu Kräften wiedergekommen bin, stand ich mit einem milden Lächeln auf den Lippen auf. Ich wollte meine Belohnung geniessen. Zuletzt erhob ich meinen Blick. Sehr langsam wurde mir klar, was ich vor mir sehe. Mein Lächeln verschwand und meine Schulter sanken. War das Alles? Warum habe ich mich darauf eingelassen? Fragen schossen in meinen Kopf. Fragen, auf die es keine Antworten gibt.</p>
<p>Vor mir habe ich eine Spiegelwand gesehen. Sie Spiegelte mich und das undefinierbare Nichts hinter mir. Ich konnte keine Wände sehen, keine Decke und irgendwie auch keinen Boden, obgleich ich ihn mit meinen Füßen ertasten konnte. Es gab auch keine Lichtquelle, obgleich ich nicht im Dunklen stand. Sollte ich durch den Spiegel durch? Ich hatte keine Kraft mehr, mir diese Frage zu beantworten. Ich drehte mich zur Seite und fing an zu gehen&#8230;</p>
 <p><a href="http://hayduk.de/?flattrss_redirect&amp;id=95&amp;md5=d1b018fafdad35850f36b40e3657c6d1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hayduk.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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