Tron Legacy vs. klassisches Museum

Es ist Sonntag und wir kommen gerade von einer Stadttour, die insbesondere aus zwei Programmpunkten bestand: Die neue Sonderausstellung eines Museums und der „Tron Legacy“-Aufführung in einem 3D-Kino.

Die Ausstellung zum Thema „Was bewegte die Welt“ in einem Ortsansässigen Museum konnte meine nicht bewegen. Ich habe leider nicht mal die Lust verspürt mich mit dem Thema tiefer auseinanderzusetzen. Zerschnittene Autos und säuberlich präparierte Geschichtsausschnitte haben kaum Wirkung auf mich entfaltet. Ich habe es auch irgendwie inzwischen satt ausschliesslich belehrt zu werden. Was ich in meiner Freizeit beschäftigt, soll mich auch unterhalten.

Das habe ich im Anschluss erfahren dürfen. Zum ersten mal war ich in diesem Kino mir dem „I“ und dem „x“. Ich war sehr gespannt, ob für mich als Brillenträger, mit sehr unterschiedlichen Werten auf beiden Augen, der 3D-Effekt noch wahrnehmbar sein wird. Das war er. Wie von Zauberhand lösten sich Schauspieler, oder Teile der Kulisse von der Leinwand und schwebten vor meinen Augen, oder versanken in der Tiefe.

Der Film selber war weit aus besser, als die von mir gelesene Kritiken ihm bescheinigt haben. Mag zum Teil daran liegen, dass ich das Genre liebe. Aber wenn ich es nicht Täte, könnte ich mir doch lieber Tierdokumentationen ansehen, anstatt über die unreelle Realität von Tron zu blubbern, oder? Schneewittchen würde dem Standpunkt der Populärwissenschaft auch keinen Halt gebieten können. Und die Bremer Stadmusikanten… 😉

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