Diaspora im Kurztest

Claas machte mich auf den Diaspora-Testserver von t3n aufmerksam. Da es in der letzten Zeit sehr viel Gerüchte um das neue sociale Netzwerk gegeben hat, habe ich einen Test gewaagt.

Diaspora setzt im Gegensatz zu den bekannten Netzwerken auf ein verteiltes Serverkonzept. Somit kann jeder selbst seine soziale Plattform hosten. Des Weiteren soll Diaspora nach der Beendigung der Entwicklung Open Source werden. Die Aspekte des Datenschutzes sollen in diesem Tool hohen Stellenwert finden. Die Entwicklungsstufe, die wir testeten ist eine frühe Alpha.

Damit könnte man diesen Bericht eigentlich auch schon beenden, denn die Funktionen sind im Moment weniger als karg. Nach dem Anlegen eines Profiles besteht die Möglichkeit Bilder in Alben hochzuladen, oder Textnachrichten zu hinterlassen. Eigene Kontakte kann man in Gruppen, sogenannte Aspekte sortieren, was auch sehr elegant per Drag and Drop geht. Es gibt eine Suchfunktion mit der man z.B. nach Kontakten suchen kann.

Es wird noch viel Entwicklungsarbeit brauchen, bis dieses System einsatzfähig ist. Im Test konnte Claas sehen, dass ich ein Foto hochgeladen habe und es kommentieren, umgekehrt ging es aber nicht. Das verdirbt ein bisschen den Spaß am testen. Auch hat das Tool noch einige Sicherheitslücken. Eine alternative zu etablierten Netzwerken wird Diaspora frühestens in einigen Monaten, wahrscheinlicher in einigen Jahren sein.

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Eine Antwort auf Diaspora im Kurztest

  1. Gumpelmaier sagt:

    Ging mir genauso, wenige Funktionen und keine Leute. Weg war ich wieder!

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