Seltsame Lebensmittelnamen

Pluot ist eine künstlich gezüchtete Pflaumensorte. Das ist erstmal nichts ungewöhnliches. Die Sorte, die ich gestern in einem Supermarkt gesichtet habe, trug die martialisch anmutende Bezeichnung „Brontosaurus Egg, Kaliber 9“. Eine kurze Recherche in diversen Frauenforen ergab, dass dieses Geschoss tatsächlich als Geheimwaffe gehandelt wird. Es wird im Krieg gegen überschüssige Pfunde abgeworfen.

Auf Kriegsfuß mit Militärsprache stehend, kapitulierte ich nicht vor der Versuchung die kleinen Bomben in meinen Einkaufswagen abzuwerfen und zog weiter in die Einkaufsschlacht in Richtung Asien-Shop.

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The next great Artist

Dieses Video zeigt einmal mehr, das nach diversen Casting-Shows die Kunst nicht verschont bleibt. The next great Artist wird in der Reality-TV-Show Work of Art gesucht. Einen wunderbar zum Thema geschriebenen Artikel habe ich hier in der Zeit gefunden. So ganz ohne Augenzwinkern kann ich es einfach nicht lassen ;)

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H2: Re:Visionen

Nichtmultitasking Susanne und multitasking Norbert, erzählen von ihrem Kulturwochenende. Mit frischen Eindrücken von einem Konzertbesuch haben wir ein Musiktip in Richtung Crossover-Klezmer-Polka-Ska. Die Rede ist von der Band Diegos Umbrella aus San Francisco. Einen kleinenVorgeschmack könnt ihr hier finden. Ein weiterer Tip ist die Möglichkeit sich kostenfreie Musik von der Socialbar Bremen ins Ohr zu holen.

Des weiteren haben wir das Straßenzirkusfestival La Strada unsicher gemacht. Walkacts, Keulenakrobatic, Mimic, Tanz, Maskentheater, sind nur einige der dort gezeigten Darstellungen. Etwas näher gehen wir auf die Kunstperformance des Theaters Fragile ein. Eine mobile Inszenierung, die eine Hommage an die letzte Lebensphase ist.

Desweiteren haben wir, bewaffnet mit Blumendraht und Krebband, die neue Ausstellung von Norbert im Alten Fundamt aufgebaut. Namensgleich mit dem Titel dieser Folge stellen wir unsere ReVisionen zur Debatte. Gern möchten wir ebenfalls auf unseren Künstlerfreund Joachim Bommel Fischer aufmerksam machen. Ein Interview mit ihm und kulturlabskaus könnt ihr hier finden.

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Re:Visionen – Visionen über den Weg der Sachen von Wegwerf- zu Sammelobjekten

Re:Visionen – unter diesem Titel präsentiere ich meine neue Ausstellung ab 15. August im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen / Steintor.

Seid 2007 habe ich eine eigene Art entwickelt, meine Flohmarktjagd zu gestalten. Ich sah, wie am Ende des Verkaufstages Verkäufer einige Waren aussortierten und sie zurückließen. Ich beobachtete das Geschehen und merkte, dass eine andere Schicht von Sammlern diesen Ort aufsuchte. Es waren diejenigen, die die Hinterlassenschaften der Verkäufer durchsuchten und vieles davon mitnahmen. Ich zog meine Kamera und fing an, einige dieser Quisquilien zu fotografieren. Damit wurde ein Rennen um die Sachen zwischen mir, den Restesammlern und den Reinigungskräften, die mit ihren Mülltonnen den Platz säubern, eröffnet.

Die Schwierigkeit dabei besteht darin, dass sein Ziel unverfälschte Bestandsaufnahmen sind. Die Sachen, die ich zeige, wurden weder von mir in irgendeiner Form arrangiert, noch erfahren die Fotos irgendwelche Montage in der Bildbearbeitung. Ich halte den kurzen Moment fest, indem ein Kreislauf des Besitzerwechsels neu angeregt wird, oder durch eine Reinigungskraft beendet wird. Damit soll auch ein Stück der Geschichte der an diesem Kreislauf teilnehmenden Menschen erfasst werden, obwohl sie selber auf diesen Fotos nicht zu sehen sind. Dies jedoch ist eine bewusste Entscheidung und gehört zum Leitbild dieser Serie.

Im Moment kann ich noch nicht sagen, wie lange die Bilder vor Ort hängen, ich werde es in einem Update nachreichen. Über Rückmeldungen jeglicher Art, Kritik, Lob, usw. freue ich mich natürlich immer. Den Besuchern wünsche ich viel Spaß!

Update: Die Ausstellung ist bis zum 3.9.2010 zu sehen.

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iPhone App: WiFi Photo Transfer

Die kostenlose App WiFi Photo Transfer erlaubt auf einfachstem Weg das Verwalten der Fotos auf dem iPhone. Nach dem Aufruf zeigt sie auf dem Display eine URL, die man am Rechner im Browser eingeben muss. Danach hat man Zugriff auf die Fotos und kann sie ohne Umwege anschauen und laden. Eine geniale Idee, die Zeit spart und meine heutige Empfehlung für die iPhone-Nutzer.

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iPhone 2G: Vorsicht beim Wiederherstellen

Neulich tappte ich in eine Falle. Ich habe die Wiederherstellung von Susannes 2G iPhone angeworfen und am Ende des Vorgangs festgestellt, dass ich diverse Applikationen nicht mehr installieren kann. Das iPhone 2G läuft mit mit OS 3, die Version 4 unterstützt das Gerät nicht. Ähnlichen Fall beschreibt Marcel in seinem Blog.

Da es inzwischen viele Apps gibt, die OS 4 als Voraussetzung haben, konnte ich sie nicht mehr auf das Gerät übertragen. Damit waren aber die älteren, immer noch lauffähig gewesenen Versionen weg. Ein älteres Backup hatte ich nicht zur Hand und hatte somit keine Möglichkeit die Apps wiederherzustellen.

Man sollte also vor dem Wiederherstellen sicherstellen, dass man App-Versionen in der iTunes-Mediathek hat, die mit OS 3 lauffähig sind. Man tut es am Einfachsten, indem man alle Apps aus iTunes löscht und das iPhone anschließt. iTunes fragt dann, ob die gekauften Artikel zurückübertragen werden sollten, was man bestätigt. Updates sollte man nur über das Gerät selber machen und nicht mehr über iTunes.

In meinem Fall konnte ich das Programm, welches ich unbedingt wiederhaben wollte, über App-Store auf dem iPhone laden. Dort wird anscheinend Versionierung unterstützt. Schade, dass es in iTunes nicht geht.

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