Alternativer GPS-Empfänger für Nikon DSLR

Die neuste Anschaffung in meiner Fototasche heisst Phottix® Geotagger ONE GPS. Diese Empfänger ist deutlich günstiger, als das Originalzubehör, bietet aber einen Funktionsumfang auf der Augenhöhe.

Die automatisierte Verortung via GPS war seid kurzem ein Wunsch von mir. Deshalb habe ich mir den überschaubaren Markt der verfügbaren Geräte angeschaut und meine Wahl fiel auf das GPS-Gerät von der Firma Phottix. Anders als Universalgeräte ist der Empfänger kompakt gebaut und findet Platz im Blitzschuh der Kamera. Man hat den Vorteil also, dass man nicht ständig mit zwei Geräten hantieren muss. Ein Kabel speist die Daten direkt bei der Aufnahme in die Kamera und versorgt gleichzeitig den Empfänger mit Strom. Ein weiterer Vorteil, denn man muss nicht über die Mitnahme von weiteren Akkus nachdenken. Der Nachteil dabei ist, dass der Kameraakku wesentlich schneller aufgebraucht wird.

Die Daten, die der One liefert sind nach den ersten Tests sehr genau, die Latenzzeit von ca. 3-5 Sekunden abnehmbar. Bei Touren würde ich übrigens die Kamera einfach anlassen und den Menüpunkt, der die Datenerfassung an die Belichtungsmessung koppelt ausschalten. Das kostet etwas mehr Strom, macht das Fotografieren aber durchaus bequemer. Die Geodaten kann man nach den getätigten Aufnahmen direkt im Display, im Vollbildmodus einsehen.

Der Empfänger hat meinen Test bestanden und wird mich ab sofort bei Aussenaufnahmen begleiten. Es gibt interessante Anwendungsfelder für die Geodatenerfassung in den EXIF-Daten des Bildes, dazu in Kürze mehr. Natürlich sollte man bei der Publikation der Bilder, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zum Datenschutz im Auge behalten.

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5 Antworten auf Alternativer GPS-Empfänger für Nikon DSLR

  1. Steffan sagt:

    Ich hatte mir auch schon länger überlegt mir ein solches „Tool“ für meine Nikon zu kaufen. Ich denke modellabhängig ist das GPS-Gerät nicht,oder?
    Hatte nämlich mal gelesen,dass es besonders mit älteren Modellen zu Problemen kommen kann.

    Bis jetzt lief das ganze, meistens eher bei längeren Touren, manuell ab – sprich seperates Gerät (in neuster Zeit das Handy). War aber enorm „lästig“, bzw. zeitaufwändig, da das ganze ja per Hand „synchronisiert“ werden musste.

    Um Fragen vorzubeugen – ich habe verschiedene Bodys zuhause (allerdings auf Nikon spezialisiert) – geht bei der D40x los,welche damals meine Einstiegskamera war und die ich immer noch sehr gerne mit mir führe. Ich denke da könnte ich so ein Gadget aber knicken,oder?

    Wär etwas schade,da ich die D40x besonders bei „härteren“ Touren dabei habe,da mir Beschädigungen daran recht „egal“ sind.

    Werde mich da in jedem Fall mal etwas genauer umsehen – manuell ist für mich nämlich langsam keine Option mehr!

  2. Die Kompatibilitätsliste umfasst die D2X, D2Xs, D2Hs, D3s, D3, D3X, D700, D300, D300s, D200, D5000 und die D90. Ich denke aber, dass jede Nikon mit den gleichen Anschlüssen funktionieren müsste, soweit die Firmware der Kamera GPS unterstützt. Die D40 wäre damit leider aus dem Rennen, da wird es aber schwierig eine Lösung zu finden.

    Auf jeden Fall bietet der GPS-Empfänger eine enorme Vereinfachung des Workflows. Bei dem Preis (übliche Online-Händler sichten) war für mich nur noch die Frage nach Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Die Qualität von Beiden kann ich jetzt bestätigen.

  3. Till sagt:

    Hallo, hab auch so ein GPS Teil von Phottix, bin aber im Augenblick total unglücklich damit, da das Teil nach Einschalten der Nikon D 90 je nach Wetter bis zu 15 min braucht um überhaupt erstmal nen Satelliten zu finden.
    Weiß einfach nicht wo das Problem liegen könnte?
    Sollte jemand eine Lösung für mich haben, wäre ich sehr danjbar
    Gruß
    T.

  4. Norbert sagt:

    Die Problematik kann man umgehen, indem man die Kamera nicht ausschaltet. Damit muss der Empfänger nur die Daten korrigieren und nicht sich neu orten. Eine andere Lösung sehe ich da nicht, denn es ist einfach ein simpler, passiver Empfänger.

    Manchmal reicht es auch paar Schritte weiter zu gehen, um freie Sicht zum Himmel zu haben, um die Ortungszeit zu verkürzen. Hohe Gebäuden, Baumkronen, usw. stören den Empfang, oder verhindern die Verbindung ganz.

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