Kreativprojekte: ZwischenZeitZentrale (ZZZ)

Ich komme gerade von einer Veranstaltung bei der das AAA, die ZZZ ins Leben gerufen hat. Das AAA hat sich schon früher mit der Zwischennutzung von Objekten beschäftigt, wie zum Beispiel bei dem Projekt AufAuf bei dem auch wir mitgemacht haben. Jetzt ist das nebenbei geführte Projekt verstetigt und soll eine Anlaufstelle für Nutzer und Objektinhaber bieten. Schon während der Ansprachen fielen mir einige Ideen ein, die von der Existenz der Zentrale profitieren könnten. Das Team sagt zu dem Projekt:

Ob private oder öffentliche Objekte, Flächen oder Gebäude, kleine oder große Einheiten – immer wieder entstehen Zwischenzeiten bei Immobilien und Flächen verschiedenster Art. Die vorherige Nutzung ist abgeschlossen, die neue lässt noch auf sich warten. Zwischennutzungen füllen diese Zeiträume mit Leben. Sie aktivieren Nischen im Stadtgefüge nach dem Prinzip „vergünstigter Raum gegen befristete Nutzung“ und schaffen so ideale Startbedingungen für junge Unternehmen, Initiativen und Vereine. Aus dem Zusammenspiel von aufgeschlossenen EigentümerInnen und kreativen ZwischennutzerInnen entstehen Start-up-Büros in leer stehenden Gebäuden, finden temporäre Veranstaltungen auf verwilderten Brachen statt und werden ehemalige Güterbahnhofsgebäude zu Sport- und Freizeitstätten umgewandelt. Zwischennutzungen sind vielfältig und bereits jetzt an vielen Orten in Bremen anzutreffen. Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) spürt neue-alte Räume auf, berät EigentümerInnen, entwickelt mit NutzerInnen Konzepte und begleitet Zwischennutzungsprojekte.

Die ersten Ideen kenne ich schon von den Zeiten, die wir mit den Jungs auf der Brache verbracht haben und ich freue mich, dass die Überführung einen konkreten Rahmen somit erhalten hat. Es gibt in einer Stadt wie Bremen viel zu viele ungenutzte Räume, deren (Zwischen-)Nutzung das Stadtbild lebendiger werden ließe. Wünsche Euch gutes Gelingen und bestimmt können wir in der Zukunft ein paar Ideen zusammen entwickeln.

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Geosoziale Netzwerke Teil 3: FastFoot (ich war Mr. X)

Gestern hatte ich die Gelegenheit FastFoot zu spielen. Im Rahmen des FastFoot-Challenge traff ich auf gleichgesinnte, um das Spiel zu testen. Veranstaltet wurde das Ganze vom Spielentwickler Urban Team. Natürlich hatte ich gleich den Volltreffer gelandet und durfte den Gejagten spielen.

FastFoot ist ein GPS-Jump’n'Run-Spiel. Gespielt wird an einem reellem Ort, wo sich mehrere Spieler (2 bis 7) treffen. Abhängig von der Anzahl wird das Spielfeld bestimmt, wir hatten bei vier Spielern ein Radius von 800 Metern, vom Ausgangspunkt gemessen. Ein Spieler wird als Mr. X festgelegt, oder per Zufall ermittelt. Er ist der Gejagte, die übrigen Spieler sind die Jäger. Mr. X bekommt 6 Minuten Vorsprung, danach gehen die eigentlichen 30 Minuten des Spiels los. Die Jäger müssen versuchen sich auf 50 Meter Mr. X zu nähern. Dabei sehen sie seine Position nur alle 6 Minuten in Form eines Kreuzes auf dem Spielfeld und eine Information darüber, ob er sich gerade bewegt, oder nicht.

Witziges Gimmick ist die Aufzeichnung des Spielverlaufes. Das laufende Spiel kann man in Goggle Earth live verfolgen, oder sich auch hinterher selber anschauen. So sah gestern als Beispiel meine Taktik aus:

Das Spiel ist genial einfach und macht richtig viel Spaß. Man trifft Menschen, ist in Bewegung und wird gezwungen strategisch zu denken. Gestern habe ich in den 30 Minuten ca 2,5 Kilometer zurückgelegt. Leider hat mich 12 Sekunden vor dem Ablauf Claas doch noch gekriegt. Im Moment läuft das Challenge in Bremen bis Sonntag noch. Wer FastFoot ausprobieren möchte bekommt ein Handy gestellt und kann am Spiel teilnehmen. Weitere Informationen findet man hier. Wer FastFoot kaufen möchte, sollte sich beeilen. Im Moment gilt noch der Einführungspreis von 2,99 Euro. Die Voraussetzung ist ein iPhone, oder Nokia-GPS-Handy. Ich werde sicherlich das Spiel jetzt regelmäßig nutzen, die Community in Bremen wächst gerade rasant.

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Kreativwerkzeuge: AF-S Micro NIKKOR 60 mm 1:2,8G ED

Eigentlich wollte ich erstmal nur ein kompaktes Festbrennweitenobjektiv für das Vollformat haben. Da man dabei aber auch schon schnell bei paar hundert Euro ist, habe ich für ein wenig Aufpreis mir die Welt der Macrofotografie eröffnet. Meine Wahl fiel auf das 60 mm Objektiv von Nikon. Die von mir gefundene Kritiken für dieses Modell fielen sehr unterschiedlich aus und so entschied ich mich für eine Internetbestellung, die mir eine Rückgabemöglichkeit bietet. Paar technische Daten:

  • Aufnahmedistanz: 0,185 m (mit AF ab 0,219 m).
  • Nanokristall-Vergütung.
  • Super-ED-Glaslinsen.
  • Silent-Wave-Motor.
  • Unbewegte Frontlinse.

Nach wenigen Testbildern war ich in meiner Wahl gefestigt. Das Objektiv ist in seiner Klasse ein Referenzmodell. Blitzschneller Ultraschall-AF, kompromisslose Abbildungsleistung und exzellente Verarbeitung zeichnen die Linse aus. Ich habe jetzt kein Vergleich mit anderen Herstellern, besser können sie aber nicht sein – maximal gleich gut. Wer also vor einer Entscheidung Steht ein Macroobjektiv zu kaufen, erhält hiermit meine Empfehlung sich dieses Modell näher anzuschauen.

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Dein bestes Selbstporträt – Blogparade

Im gegensatz zu anderen Artikeln, ist das Bild anklickbar. Man ist als Fotografierender am wenigsten mit den eigenen Porträts zufrieden. Schaut man sich diese an, fängt man die Aussagen der Modelle zu verstehen, die mit „Da sehe ich so… aus“ stetig anfangen. Irgendwann kommt man aber nicht drumherum ein eigenes Bild weiterzugeben und muss zwischen „Geht gar nicht“ und „Wenn ich Zeit habe, mache ich ein besseres“ entscheiden. Ich muss nicht erwähnen, dass die Lebenszeit keine dehnbare Maßeinheit ist.

Da Martin gerade zu einer Blogparade aufgerufen hat, nutze ich die Möglichkeit, nicht um das Bild zu zeigen, sondern über den Entstehungsprozess zu reflektieren. Das Bild wurde über einen Spiegel geschossen, was die Schärfe natürlich negativ beeinflusst. Ein Studioblitz mit Diffusor, von vorne links (Betrachterseite) diente als Lichtquelle. Den Funkauslöser für diesen Blitz sieht man auf der Kamera. Den leichten Ansatz nicht ganz so doof zu gucken habe ich erreicht, indem ich gemischt an blöde Witze und positive Sachen gedacht habe. Ganz gelungen ist es, wie man sieht, nicht.

Es war Sommer… Nein, nicht das Lied meine ich hiermit, sondern was ich anhabe… Wenn man aber kein Anabolikerschlucker ist, will man sich nicht unbedingt in einem Muskelshirt zeigen. Deswegen Sepiatöne, man sieht den Schweiss nicht. Damals habe ich entschieden, dass es für den Zweck reicht…

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man das Bild so oft, verteilt, vervielfältigt, benutzt und ausgenutzt hat, dass es Einem egal ist. Wozu ein Neues? Das ist doch schon in Foren, war in der Zeitung, wurde der nächsten Projektbeschreibung beigefügt. So bleibt man in der „Wenn ich Zeit habe, mache ich ein besseres“ Entscheidung gefangen.

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H2: Zwischendurch

Was ist seit einem Monat passiert? Die Hayduks wieder ungeschnitten und pur mit vielen Themen die uns durch den Kopf gehen:

Alles nicht zu gebrauchen, hört mal einfach weg.

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