Dein bestes Selbstporträt – Blogparade

Im gegensatz zu anderen Artikeln, ist das Bild anklickbar. Man ist als Fotografierender am wenigsten mit den eigenen Porträts zufrieden. Schaut man sich diese an, fängt man die Aussagen der Modelle zu verstehen, die mit „Da sehe ich so… aus“ stetig anfangen. Irgendwann kommt man aber nicht drumherum ein eigenes Bild weiterzugeben und muss zwischen „Geht gar nicht“ und „Wenn ich Zeit habe, mache ich ein besseres“ entscheiden. Ich muss nicht erwähnen, dass die Lebenszeit keine dehnbare Maßeinheit ist.

Da Martin gerade zu einer Blogparade aufgerufen hat, nutze ich die Möglichkeit, nicht um das Bild zu zeigen, sondern über den Entstehungsprozess zu reflektieren. Das Bild wurde über einen Spiegel geschossen, was die Schärfe natürlich negativ beeinflusst. Ein Studioblitz mit Diffusor, von vorne links (Betrachterseite) diente als Lichtquelle. Den Funkauslöser für diesen Blitz sieht man auf der Kamera. Den leichten Ansatz nicht ganz so doof zu gucken habe ich erreicht, indem ich gemischt an blöde Witze und positive Sachen gedacht habe. Ganz gelungen ist es, wie man sieht, nicht.

Es war Sommer… Nein, nicht das Lied meine ich hiermit, sondern was ich anhabe… Wenn man aber kein Anabolikerschlucker ist, will man sich nicht unbedingt in einem Muskelshirt zeigen. Deswegen Sepiatöne, man sieht den Schweiss nicht. Damals habe ich entschieden, dass es für den Zweck reicht…

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man das Bild so oft, verteilt, vervielfältigt, benutzt und ausgenutzt hat, dass es Einem egal ist. Wozu ein Neues? Das ist doch schon in Foren, war in der Zeitung, wurde der nächsten Projektbeschreibung beigefügt. So bleibt man in der „Wenn ich Zeit habe, mache ich ein besseres“ Entscheidung gefangen.

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