Geosoziale Netzwerke Teil 2: Foodspotting

Bei Foodspotting geht es darum Speisen zu fotografieren und zusammen mit der Bezeichnung und dem Restaurantnamen der Community zu präsentieren. Dieser Dienst befindet sich noch in einer frühen Alphaphase, so dass man mit einer Erweiterung des Angebotes rechnen kann. Damit könnte man diese Beschreibung eigentlich beenden, und darin sehe ich auch gleichzeitig die Stärke von dieser Plattform. Kein Schnickschnack, keine gezwungene Ambiente-un-schreibung und keine (Ver-)Urteilung des Gegessenes. Stärke, oder Schwäche? Für mich ganz klar das Erste.

Warum ich dedizierte Plattformen für ergonomischer halte, als den Anspruch universell zu sein erhebende, werde ich in Einem der nächsten Beiträge versuchen zu erläutern.

Zurück zu Foodspotting. Es gibt die klassische Community-Funktionalität mit Folgen und Gefolgtwerden. Weiterleitung zu Twitter und Forsquare sind ebenfalls möglich, was einfach Standard heutzutage sein sollte. Auch das Markieren von gesehenen Speisen für eine spätere Verkostung, ist vorgesehen. Wer die schönsten/besten/… Einträge einreicht, wird mit Punkten der Anderen belohnt. So, oder Ähnlich könnte man diese Plattform in einem Absatz zusammenfassen. Worum geht es aber hier?

Der Community-Faktor ist, wie bei den anderen Anbietern klar und deutlich. Ich will, dass viele Menschen mir folgen und meine Empfehlungen lesen. Wie soll ich es anstellen? Die Einträge zeigen letztendlich nichts Weiter, als die Zahlungspotenz der Einträger. Je schöner das Bild, desto höher die Wahrscheinlichkeit Punkte zu bekommen. Der motivative Faktor ist also durch die Reduktion auf das Wesentlichste ausgereizt. Wie sieht das Geschäftsmodell aus? Dadurch, dass die Plattform sehr neu ist, konnte ich nicht viel über die Finanzierung recherchieren. Meiner subjektiven Beurteilung nach, ist die klassische Werbefinanzierung die einzige Einnahmequelle.

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