+kultur BarCamp Osnabrück 2010

Gestern fand der erste Barcamp in Osnabrück statt. Thematisch der Kultur gewidmet, weswegen wir nicht fehlen dürften. Susanne hat auch eine Session zum Thema “Twitter Basics” angeboten, in der ich sie unterstützt habe. Die Eindrücke haben wir audiell noch auf dem Rückweg festgehalten, sie werden demnächst hier erscheinen. Das ganze wurde gefilmt und die Videos erscheinen demnächst bei Mixxt. Sehr schnell war Carsten, der jetzt schon einen Beitrag dazu geschrieben hat.

Wir sagen den Organisatoren an dieser Stelle Danke, grüßen die Teilnehmer und hoffen, dass es eine weitere Auflage des Events gibt.

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Erster Veggiday in Bremen

Heute wurde zum ersten Mal der Veggiday in Bremen ausgerufen. Ziel des Projektes ist es durch bewussten Verzicht auf den Konsum von Fleisch, positiv die Klimabilanz zu beeinflussen. Die Organisatoren wollen diesen Tag, als wöchentlich stattfindendes Event etablieren. Sie schreiben:

Ein kleiner Verzicht zugunsten des Klimas und für die Gesundheit. Rückbesinnung darauf, dass Fleisch etwas Wertvolles ist. Bei unseren Großmüttern gab es den Sonntagsbraten, auf den sich die ganze Familie gefreut hat. Statt Rindfleisch aus Argentinien und Lammfleisch aus Neuseeland: Fleisch aus der Region und aus ökologischer Landwirtschaft. Diese Produkte sind deutlich klimafreundlicher.

Weitere Aktionen sind geplant. Auf der Internetseite kann man auch eigene Ideen einbringen, oder Rezepte und Tipps zur gesunden Ernährung nachschlagen. Schöne Aktion, die einfach umzusetzen ist und eine klimaschonende Wirkung hat.

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Wel.come 2010 Neujahrsmatinee im Schütting

In netter atmosphäre verlief gestern die Neujahrsmatinee im Haus Schütting. Einen sehr interessanten Beitrag über die Resonanz in sozialen Netzen lieferte Professor Dr. Peter Kruse, der sich im obigen Video vorstellt. Vor dem Betreten der geschichtsträchtigen Räume, wurde man stilecht von einem englischen Buttler ausgerufen. Hinter der Tür wartete schon Sekt, so dass gute Laune garantiert war. Die Gastgeber präsentierten sich mit Infoständen, die lokalen Größen sorgten für Vielfalt an Getränken. Nach ein paar lockeren Gesprächen ging es zur Eröffnung und damit verbundenem Vortrag.

Beeindruckend fasste Prof. Dr. Peter Kruse, die Dynamik und Entwicklung der sozialen Netze. Mit zahlreichen Beispielen unterlegte er, wie Netzwerke das Alltagleben verändern können. Weiterhin zeigte er Wandel der Kultur in der vernetzten Kommunikation und wie partizipative Prozesse in der vernetzten Welt ihre Wirkung entfalten können. Immer wieder zeigte er die Chancen und Gefahren auf, die die Vernetzung mit sich bringt. Seinen langen Vortrag kann man nicht in ein paar Sätzen zusammenfassen, aber auf jeden Fall allen empfehlen, die irgendwann die Möglichkeit haben ihn zu sehen.

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+kultur BarCamp Osnabrück. Wir sind dabei.

Wir sind dabei. Gerade kurzer Hand entschieden, dass wir uns das nicht entgehen lassen können. Spannende Teilnehmer und interessante Inhalte. Wir freuen uns auf das nächste Wochenende ( 29.+30. Januar 2010) auf dem +kultur BarCamp Osnabrück. Die Beschreibung der Organisatoren:

Wie wird Kultur heute gestaltet? Veränderung geschieht, wenn es um Kultur geht, permanent. Immer gibt es ein nächstes Projekt, neue Inhalte, Leute mit frischen Ideen und Möglichkeiten, sich abseits etabierter Strukturen zu organisieren. Aber zu Kunst gehört auch die Verwurzelung in der Stadt, eine erstaunliche Kontinuität in der kulturellen Arbeit, vieles fußt auf soliden, gewachsenen Strukturen. Die meisten Akteure sind keine Wanderarbeiter sondern der Stadt dauerhaft verbunden.

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Ein Künstler krabbelt über die Straßen von Bremen

Mark McGovan ist in diesen Tagen unterwegs in Bremen. Er krabbelt durch die Bahnhofsvorstadt um auf Menschen aufmerksam zu machen, die kein würdevolles Leben führen können, obdachlos sind, oder aus sonstigen Gründen am Gesellschaftsrand leben. Er will 48 Stunden durchhalten und wir haben im Moment kein freundliches Wetter hier. Schneematsch, Kälte und Wind begleiten den Künstler auf seinem Weg. Seine berühmteste Performance hat Mark in New York 2007 durchgeführt, wo er in einer Maske von Bush krabbelnd, die Passanten aufgerufen hat ihm in den Allerwertesten zu treten.

Auch wenn mir die Aktion fast zu theatralisch erscheint, so ist der Zweck ohne Frage zu würdigen. Eigentlich seltsam, dass es in einem westlichen Industriestaat solcher Aktionen bedarf. Gut, dass einige mutige Künstler immer wieder die Kraft finden, die Missstände an den Pranger zu stellen. Im Moment überlege ich, ob ich von seiner Aktion Fotos mache, oder es bei textueller Aufarbeitung sein lasse. Einen krabbelnden Obdachlosen würde ich auch nicht ablichten. Wahrscheinlich aber suche ich ihn auf und schaue in seine Augen, wird reichen um ein Einverständnis, oder Ablehnung einzuholen. Wir wünschen Dir alles Gute Mark!

Neuer Hinweis: Ein sehr guter Kommentar ist zu diesem Artikel hier abgegeben worden.

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