Mosaik

Mosaik

Sie sah sich nochmals um, in dieser Stadt, in dieser Wohnung, in diesem Zimmer war nichts, woran sie sich gerne erinnern würde. Gerüche einer in letzten Zügen atmender Fritteuse, Bilder einer ausrangierten Filmkamera in Sepia. Keine Höhen, keine Tiefen, keine Chancen auf mögliche Möglichkeiten. Es gab nichts, was sie hier halten würde und ein Fortgehen war die einzige Möglichkeit zur Veränderung.

Sie zog den Reisekoffer aus dem Spalt zwischen der Einrichte und der dünnen Rigipswand, die ihren des benachbarten Appartements trennte. Schlug ihn auf und blickte in die unendliche Weiten des Inneren. Es fiel ihr nichts ein, was unbedingt mitgenommen werden musste. Das Kleid, welches sie seit dem Kauf niemals wieder angezogen hat, wurde den Jeans geopfert. Eine Beziehung zu ihm aufzubauen, käme jetzt zu spät. Die Lustige Porzellanfigur würde die Reise sowieso nicht überleben und der Rest gehörte ihr einfach nicht. Sie Schlug den Koffer wieder zu und verstaute ihn sorgfältig am Bestimmungsort.

Verlassen hat sie ihre Wohnung ohne Koffer. Ihren kleinen Rucksack dabei, wo ein paar Pflegemittel einer wenig bekannten Marke, den leeren Süßigkeitenverpackungen den Hof machten. Schnellen Schrittes ging sie die Straße entlang und freute sich, dass die Luft so anschmiegsam war. Nach wenigen Minuten erreichte sie den Imbiss, wo ihre Kollegin schon sehnsüchtig auf die Ablösung wartete, um sich in das Nachtleben zu stürzen.

Als die Türschwelle sie begrüßte, war sie schon fast euphorisch. Nach dieser Schicht hat sie sich sechsfach abgemüht. Das bedeutete den siebten Tag geniessen zu dürfen. Wie immer wird sie in das kleine Kino gehen, wo das Popcorn zwar nicht besonders gut schmeckt, aber die Preise bezahlbar sind. Kurz dachte sie noch darüber nach, ob sie sich doch noch einen Hund anschaffen sollte. Die erste Bestellung erlöste sie aber von der Last zu denken.

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99 unten, 66 oben!

Bildschirmfoto 2009-11-18 um 17.43.34

Bei Typefacts habe ich einen sehr guten Beitrag zum Thema Anführungszeichen gefunden. Eigentlich ist es schon mehr eine Abhandlung geworden, mit den einzelnen Facetten des Themas und den häufigsten Fehlern, die bei der Benutzung gemacht werden. Dort findet man auch die Tastaturkürzel für Windows und Mac und Ratschläge im Bezug auf die Optik. Auch ein kleines Spiel ist dort vorangestellt, indem man die eigenen Fähigkeiten kurz testen kann. Es bleibt mir nur zu sagen: „Deutsche Sprache, schwere Spache.“.

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Farbwolke feiert 2. Geburtstag

Bildschirmfoto 2009-11-18 um 16.02.25

Die Kollegen von Farbwolke feiern ihren Geburtstag mit einem riesigen Gewinnspiel. Deswegen möchte ich an dieser Stelle das kreative Kreativblog erwähnen. Eine Pflicht für den RSS-Reader, wenn man auf Ideen- und Anregungensuche ist. Schwerpunkt bei Farbwolke bildet der Bereich Fotografie, aber auch andere Künste kommen dort nicht zu kurz.

Ich lese dieses Patchwork wirklich gerne und hoffe, dass sie uns noch viele Jahre mit News und Fundstücken versorgen werden. Wenn ihr Farbwolke noch nicht kennt, schaut euch dort mal um und wahrscheinlich findet ihr auch etwas für sich selbst.

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Gewinnspiel bei AllAboutApple

Bildschirmfoto 2009-11-15 um 15.55.40

Bei den Jungs kann man Magic Mouse von Apple Gewinnen. In der Regel mache ich das nicht mit, aber dieses junge Blog ist mir erstmal sehr sympathisch (mit Ben bin ich sogar befreundet) und zweitens hat jeder Mensch seinen Preis. Somit sage ich: Ja, ich will!

Also verkaufe ich für die wage Chance zu gewinnen meine Zeit, den Platz hier, meine Gedanken und meine Seele. Letztere ist sowieso verdammt, zumindest wenn man der Meinung einiger meiner Feinde glauben schenkt. Aber besser ein paar gute Feinde, als ein paar schlechte Freunde. Freundschaftswerbung sozusagen.

So langsam weiß ich nicht mehr, was ich in diesem Beitrag schreiben soll. Vier Sätze halte ich aber für zu wenig und da fällt mir ein, dass man Freundschaftswerbung inbesondere vom Zeitschriftenabonnements kennt. So eine Zeitschrift zusammengerollt ergibt eine effiziente Waffe im Kampf gegen Mäuse!

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Twitterwall mal anders: Visible Tweets

Dieses Bildschirmvideo habe ich mit der Hilfe von Visible Tweets, einem Dienst der Twittersuche visualisiert, aufgenommen. Ich finde, dass es eine sehr schöne Möglichkeit ist, schnell mal eine Twitterwall zu einem bestimmten Thema auf die Beine zu stellen. So kann man unterwegs schnell mal Leute beeindrucken, oder sich etwas für eine Präsentation basteln.

Bei meinem Beispiel habe ich den Hash #Bremen benutzt und die Darstellungsart im Video heisst dort “Letter by letter”. Es gibt noch zwei weitere Animationsmodi: “Rotation” und “Tag Cloud”. Gefunden habe ich die Seite über Matthias. Viel Spaß beim Spielen :) .

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Ideen im Kopf müsste man Beamen können

Bildschirmfoto 2009-11-11 um 16.39.59

Der graue Balken hier oben weist darauf hin, dass mir vieles im Kopf schwört und nichts davon zu einem erfolgreichen Ende gebracht wird. Im Moment befindet sich vieles im Stadium “habe ich mir schon mal notiert, denke mal über die Umsetzung nach”. Noch nicht mal über meine fehlende Organisation kann ich jammern, den ein paar Sachen ziehe ich dann doch erfolgreich und stramm durch. Die so genannten Regelaufgaben, sind ja auch nicht das Problem. Was dann also vrdmmt?

Neues und damit verbundene Barrieren. Da hapert es bei der Umsetzung von Projekt X an Kenntnissen im Umgang mit bestimmten Materialien, beim Projekt Y hapert es an der Recherche über mögliche Zulieferer und beim Projekt Z an der Lust und Laune. Selbst gemachtes Leiden würde eine gute Freundin zu mir sagen. Isses ja auch, deswegen jammere ich nicht, obwohl ich es gerne würde.

Mit diesem Blogbeitrag prokrastiniere ich schon wieder, was für ein sch… Wort, schiebe ich wieder andere, wichtigere Blogbeiträge auf. Aber, was ist schon wichtig? Ein bisschen jammern kreativ schreiben tut auch not. Ist ja ein social skill bäh, wo kommen diese komischen Begriffe immer her? Es ist eine gesellschaftliche Fertigkeit, die geübt werden will. Schliesslich will ich auf der richtigen Seite der digitalen Schere bleiben. Obgleich so eine Schere ziemlich analog sein kann, wenn man schon Analogien hier anführen will.

Papierschnipseln und nähen ist aber Frauen vorbehalten und somit irrelevant für meine Tätigkeiten. Ich mache nur, was Männer so machen. Mit einer Flasche Bier in der Hand Fußball gucken? Nicht wirklich, das sind aber keine Männer, sonder AS-Verlag (Namen von der Redaktion anonymisiert… ah, egal) Konsumenten. Habe ich noch irgendeine Minderheit vergessen?

Was ich vergessen habe ist das Thema, aber wer will schon Themen? Sie sind nur dazu da um aufgeweicht und angepasst zu werden. Sie werden instrumentalisiert, oder zweckentfremdet. Man meidet sie, oder vertritt sie. Dabei sind sie doch immer für uns da?!

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