Leinwände voller Wein

Weinbild

Vom 07.01.2010 bis zum 31.01.2010 stelle ich erneut aus. Die Ausstellung findet im Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland (BGO), Alfred-Faust-Straße 4, Bremen statt.

Ich präsentiere die Sinnlichkeit des Weines in der Ausstellung „Leinwände voller Wein“. Dabei dient als Motiv keineswegs Wein, die Gemälden zeigen erlebte Bilder, während meiner Streifzüge durch Bremen.

Der außergewöhnliche Malstoff ist eine von ihr mühsam erforschte Technik. In der Tradition der alten Künstler und in die Moderne umgesetzt, entdeckte ich die Genussquelle als Werkstoff. Die Farbe Wein entfaltet dabei in den Bildern ihr Eigenleben: mancher Wein will zur Seite entfliehen und zu den Rändern weglaufen, mancher entwickelt einen starken Kontrast. Der Kolorit Wein überrascht, ist lebendig und zeigt eine neue Selbstbestimmung in der Darstellung.

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Fremde Bilder in die eigenen Blogbeiträge einbinden

Paragraphen

Wer ein eigenes Blog betreibt, kommt schnell auf den Gedanken, eigene Texte mit Bildern “aus dem Internet” aufzulockern. Doch hierbei ist Vorsicht geboten! Jedes Bild hat (mindestens) einen Urheber – und Urheber haben Rechte. Um diese durchzusetzen, greifen einige Rechteinhaber zu drastischen Maßnahmen. Ein Beispiel ist die Abmahnwelle, die die Website Marions Kochbuch angestoßen hat. Leider scheint sich die Abmahnung zu einem Geschäftsmodell entwickelt zu haben. Man sollte sich in den sozialen Medien bewusst machen, was man darf und was nicht.

Irrtum schützt vor Strafe nicht und Irrtümer auf diesem Gebiet sind leider sehr verbreitet. Am einfachsten ist es, wenn man ein Foto selber geschossen hat. Dieses Foto kann beliebig veröffentlich werden – sofern nicht etwas fotografiert wurde, an dem Dritte Rechte haben. Hier sollen nur zwei typische Fälle kurz angesprochen werden (zum weiteren Einstieg empfehle ich iRights.info): Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild (§ 22 Kunst-Urhebergesetz), also ist für Fotos von Menschen im Regelfall eine Einwilligung erforderlich (Ausnahmen in § 23 KunstUrhG). Auch beim Fotografieren von Kunst innerhalb von Gebäuden und moderner Architektur können Probleme auftreten.

Unproblematisch kann man Abbildungen verwenden, die unter freien Lizenzen veröffentlicht wurden. Ein Beispiel: Alle selbst erstellten Inhalte auf der Website www.hayduk.de stehen unter der Creative Commons Lizenz “Namensnennung 3.0 Deutschland“. Als Autor ist “hayduk.de” zu nennen, oder der entsprechende Beitragsautor. Es gibt auch freie Lizenzen, die eine Verwendung von Inhalten nur für nicht-kommerzielle Zwecke zulässt. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Vorhaben nicht doch als kommerziell einzuordnen ist, sollte sicherheitshalber vor der Verwendung den Urheber kontaktieren.

Ein abschließender Beispielfall: Blogger bekommen oft Presseinformationen zugeschickt, die “Pressebilder” beinhalten. Die Nutzungsbedingungen für dieses Material sind jedoch häufig nicht transparent. Zunächst sieht es aus, als ob es der Versender der Presseinformation ein Interesse daran hat, dass das Bildmaterial über die Blogger als Multiplikatoren weitergegeben wird. Selbst wenn dem so ist, muss das nicht heißen, dass der Blogger zur Nutzung des Bildmaterials über den beschränkten Werbezweck hinaus berechtigt ist. Vielleicht ist auch nur vorgesehen, dass die Nachricht per E-Mail an Einzelpersonen weitergegeben wird? In zahlreichen Unternehmen machen sich die Pressestellen offenbar keine weitergehenden Gedanken über Nutzungsrechte Dritter.

Bilder, deren Lizenzierung nicht transparent definiert ist, eignen sich kaum zur Veröffentlichung auf der eigenen Website. Im Zweifel kann man besser auf Bilder zurückgreifen, die unter Creative Commons (CC) veröffentlicht wurden. Ein guter Ausgangspunkt sind die Creative Commons Archive beim Yahoo-Dienst flickr. Wer CC-Medien nutzt, ist zum einen auf der sicheren Seite und unterstützt zum anderen freie Lizenzen. Bei Bildern, die man unbedingt im Internet veröffentlichen will – und die nicht unter CC stehen – kann man Rechtssicherheit nur über eine schriftliche Zustimmung des Rechteinhabers erlangen (theoretisch könnte auch eine elektronische Zustimmungserklärung qualifiziert signiert werden).

Diesen Artikel habe ich zusammen mit Claas Hanken (@Egovzweinull) von Telefreizeit erstellt.

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Sie forschen forsch. Aktuelle Studien über soziale Medien.

Stats

Wissenschaftler lieben Erhebungen, Statistiken, Auswertungen. Und was wäre für die mutigen Forscher nicht besser zum Forschen geeignet, als der Dschungel des Web 2.0? Eine fast schon unheimliche Dichte an Expertisen zu diesem Thema flattert mir in diesen Tagen in meine Reader und Mailboxen. Beim Textdepot werden die ersten Forschungsergebnisse der Studie ‘PR und Authentizität im Social Web’ vorgestellt. Von der Fachhochschule Köln wurde kürzlich eine Studie über die aktuelle Situation der deutschen Blogs und Foren erstellt, schreibt Steffan. Der Masterstudiengangs CSM der HS Furtwangen führt aktuell eine empirische Untersuchung zum “Phänomen BarCamp” durch und befragt dazu die BarCamp-Community. Na dann, gutes Gelingen!

Bei allem Respekt gegenüber den Untersucher und Untersuchenden sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Korrelationen oft trügerische Schlüsse ermöglichen. Reichweite als Beispiel wird oft als Indikator verwendet. Sie sagt aber nicht viel aus. Selbst wenn ich sie habe, heisst es nicht, dass sie mir vom Nutzen ist. Nichtsdestotrotz, kann man die Ergebnisse gut gebrauchen um Trends zu erkennen, oder die Entwicklungen zu beobachten. Daraus könnte man eine Erkenntnis gewinnen… Wenn wir nur wüssten, was es bedeutet? Scherz bei Seite, ich finde es gut ein paar Materialien in die Hand zu bekommen, mit den man sich den Zusammenhängen nähern kann. Im übrigen habe ich hier nur die Deutschen Studien benannt, denn ich halte nichts von der Anwendung von Untersuchungen aus anderen Kulturkreisen vor Ort.

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Hilfsmittel für Kreative: Mind Mapping

Bildschirmfoto 2009-11-25 um 16.10.43

Projekte im Kreativen Bereich zu planen und zu organisieren ist eine Aufgabe, an der viele Darstellungswerkzeuge scheitern. Eine Möglichkeit, die ich hierfür sehr gerne nutze ist Mind Mapping. Damit kann man wunderbar nichtlineare Zusammenhänge und Strukturen darstellen, um sie zum Beispiel später in lineare Aufgabenlisten zu überführen. Wie es funktioniert kann man hier, oder hier nachlesen.

Zur Erstellung von solchen Gedächtniskarten benutze ich zwei kostenlose Werkzeuge. Das online Tool MindMeister und die Open Source Software FreeMind. MindMeister ist in der kostenlosen Basic-Edition schon mal für die meisten Fälle ausreichend. Sein Vorteil ist, dass das kollaborative Arbeiten an einer Mind Map möglich ist. FreeMind wird lokal ausgeführt und lässt kaum Wünsche im Bezug auf Funktionalitäten offen. Weiterer Vorteil von FreeMind ist die Verfügbarkeit für Mac und Linux.

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Das Leben ist einfach ;)

Bildschirmfoto 2009-11-24 um 16.41.01

Einfache Botschaft, einfaches Bild. Kurze Belichtung, geschlossene Blende. Plakativ und selbstklärend. Politisch gefügig und menschlich nahe. Der Mühe nicht scheuend und Heldentum lobend. Currywurst und Pommes.

Hintergründe beleuchtend, Klassikern nahe. Gesucht, gefunden. Tiefgreifend und ergreifend. Kritisch und gesellschaftskritisch. Geschossen und gesehen. Rotkohl mit Apfel.

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Experiment Siebdruck

Siebdruck

Im Moment experimentieren wir mit Siebdruck und ich will euch unsere Erfahrungen nicht vorenthalten. Im Prinzip haben wir uns an dieser Anleitung orientiert. Hier also nur ein paar Hinweise, die dort nicht zu finden sind. Die Benötigten Sachen, haben wir über Ebay besorgt, Suchbegriff: Siebdruck Starter Set. Was nicht trivial war, war einen Dienstleister zu finden, der unsere Vorlagen ausbleichtet. In einigen Internetquellen wird von Ausdrucken auf Overhaedfolie gesprochen. Das halte ich wegen der sehr geringen Dichte die man mit einem Laserdrucker erreicht für Quatsch.

Den Belichter habe ich aus Pappkartons, alter Tischplatte und Zeitungspapier gebaut. Als Lichtquelle dienten zwei Baustrahler mit je 500 Watt. Bei einem Abstand von ca. 70 cm zur Vorlage betrug die Belichtungszeit ca. 25 Minuten. Wichtig hierbei ist, sich die Position des Siebes vorher auf der Scheibe einzuzeichnen. Wenn das Sieb erstmal undurchsichtig ist, überlegt man lange, wo es lag. Für das Beschichten und das Bedrucken haben wir einfach einen Duschkabinenabzieher, statt teueren Rakeln genommen.

Der Fehler, den wir beim ersten Mal gemacht haben, war viel zu viel Emulsion auf das Sieb aufzutragen. In Verbindung mit einer horizontalen Trocknungslage bildeten sich sog. Nasen, die die Belichtung zerstörten. Sieb also zum Trocknen schräg hinstellen und nur wenig Emulsion für die Beschichtung nehmen. Für die Enschichtung und Entfettung habe ich einfach eine leere Sprühflasche benutzt. Das Funktioniert gut und spart Material. Statt Spezialfarbe kann man übrigens auch Acryl nehmen. Zu finden in jedem Künstlerfachgeschäft.

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