„Inszeniertes Licht“ Ausstellung im Bürgerhaus Obervieland

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Vom 17. November bis zum 23. Dezember im Bürgerhaus Obervieland, Alfred-Faust-Str. 4, 28279 Bremen stelle ich meine Fotografien aus. Der Eintritt ist natürlich frei.

Unter dem Titel „Inszeniertes Licht“ sind Arbeiten zu sehen, in den das Licht, oder die Beleuchtung eine Zentrale Rolle spielt. Available Light Reportagen und Lichtobjekte wurden von mir anlässlich verschiedener Evends in den Jahren 2007/08 in Bremen festgehalten. So sind zum Beispiel die Eröffnungshow von La Strada, neben Theaterfotografie, Lichtinstallationen und weiteren Bildern zu sehen. Ich beschäftige mich in den Arbeiten stark mit der Wirkung von Zeit, Kunst und Gesellschaft und deren Wechselwirkungen auf Menschen. Alle Bilder sind rahmenlos, auf schlichten Aluplatten, ohne Passpartous, um den Blick des Betrachters allein auf den Bildinhalt zu lenken.

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H2: Kirmes und Kommunikation

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Ischa Freimaak! Wir berichten von der 5. Jahreszeit in Bremen. Das älteste deutsche Volksfest gibt es mittlerweile seit 1035 und ist somit über 974 Jahre alt. Den dazu gehörigen Umzug haben wir unbeschadet überstanden, trotz massiver Bonbon-Attacken.

Weiter berichten wir über den historischen Markt. Dort trafen wir Freunde, unter anderem auch den Sachsen zu Bremen, den wir bereits das Jahr zuvor bei Kulturlabskaus im Interview hatten.

Tipp für kostenlose Schnittmuster von historischer Gewändern: Natron und Soda.

Es ist viel passiert im Hause Hayduk und wir erinnern uns an die letzte Socialbar, Freelancecamp, Twittagessen und vieles mehr. Im Redefluss: Creativ Commons, Künstlerkataloge, Markenschutz, Katzentatzen, Sessions auf dem Freelancecamp, bis hin zur Kommunikation im Web.

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Zauber oder Zensur? Ist Netzneutralität interpretativ?

Den gestrigen Beitrag von mir seht ihr unten. Dort habe ich über eine versteckte Funktion bei (Google) YouTube berichtet. Ich habe meinen RSS-Feed natürlich auch selber abonniert, einfach um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Seit einiger Zeit arbeite ich mit dem Online-Reader von Google, denn ich benutze verschiedene Rechner und bleibe damit auf allen auf dem gleichen Stand. Vor einiger Zeit habe ich Google Feedburner getestet und mich letztendlich dagegen entschieden, denn meine Feeds möchte ich gerne vollständig in der Hand behalten. In meinem Reader blieb irgendwie trotzdem der Feed dieser Seite, der über Feedburner läuft.

Zum Glück saß ich, als ich gesehen habe, was aus meinem Beitrag geworden ist, sonst hätte ich mich setzen müssen. Im obigen Video könnt ihr es sehen. Das den Beitrag anführende Bild war verschwunden und durch eine Animation ersetzt worden, die zwar inhaltlich zum Beitrag passte, aber eindeutig nicht von mir stammte.

Noch einmal langsam zum Mitschreiben: Das Bild heißt “Bildschirmfoto-2009-10-27-um-13.45.37.png”, ist weder verlinkt noch mit Alternativ-Texten oder Tags versehen. Es gibt also keinerlei Bezüge zwischen dem Bild und der Animation außer, dass sie das selbe zeigen. Im Artikel befindet sich ein Link auf das, was die Animation zeigt. Er befindet sich aber ganz am Ende des Beitrages und davor ist ein anderer Link. Ein automatisierter Austausch der Inhalte scheint mir also technisch äußerst schwierig.

Schwierig, aber anscheinend möglich. Künstliche Intelligenz oder gar menschliches Eingreifen? Man mag nicht darüber nachdenken, was mit Text erst möglich ist und was mit dieser Technologie passiert, wenn sie gegen einen eingesetzt würde. Meine Entscheidung Google Feedburner nicht einzusetzen, war aber anscheinend richtig, denn bei den von mir generierten Inhalten möchte ich auch gerne selber über die kosmetischen Maßnahmen entscheiden. Mal sehen, wie dieser Beitrag gleich in meinem Reader erscheint.

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Schönes Beispiel für Semantik im Web 2.0

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Gerade hat @tanith dieses Gimmick getwittert. Ersetzt man bei YouTube in der URL des Videos, das man gerade anschaut, “watch” durch “warp.swf”, erscheint eine Animation. Sie Zeigt das Video in der Mitte und im Kreis um das Video angeordnet, Videos in irgendeiner Form damit verbunden sind. Fährt man mit der Maus über eines der Videos, entspringen diesem weitere usw. Dabei sind die miteinander verknüpfte Videos farblich hervorgehoben. Wem die Beschreibung zu abstrakt ist kan hier klicken > Beispiel.

Diese Art der semantischen Suche ist einer der großen Vorteile, den auch soziale Netzwerke bieten. Die Videosuche ist ein anschauliches Beispiel dafür.

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Preis(G)estaltung der Kunst

Preis

Immer wieder, eine Ausstellung besuchend und einen Blick auf die Preisliste der jeweiligen Künstler werfend, bin ich überrascht. So unterschiedlich Kunst zu interpretieren sein mag, ist ebenfalls der Preis.

Es gibt eine Art Regel, die besagt: Länge + Breite x Seiten. Hat ein Bild zum Beispiel die Größe von 20 Cm Länge, sowie 80 Cm Breite und 4 Seiten, kämen nach dieser Rechnung (20 + 80) x 4= 400 Euro heraus. Dazu wird je nach Aufwand eine Summe X dazu gerechnet. Diese Regel ist allerdings stets eine kleine Stütze und nicht genormt.

Was ist aber, wenn ein Künstler bevorzugt minimalistisch darstellt? Also die ganze kreative Energie auf 2 x 2 Cm projiziert? Ich kann mich noch sehr gut an eine „kleine“ Arbeit eines Künstlers erinnern, die mich so fasziniert hat, das ich ewig vor diesem Werk stand. Ebenso stockte mir der Atem, als ich vor einem dazu im Vergleich riesigen Ölgemälde von einer Größe von bis zu 5 x 6 Mt stand. Abgesehen von der Malerei gibt es natürlich viele weitere Sparten, wie Videokunst, Bildhauerei, Aktionskunst… . Letztendlich kann die zuvor genannte Rechnung nicht angewandt werden.

Natürlich gehört auch ein gewisser Hype auf den jeweiligen schaffenden Künstler dazu. Ein noch unbekannter Kreativer hat einen anderen Marktwert als in den Medien oft genannter. Dies nur kurz am Rande, da es eher ein anderes Thema wird.

Am Ende ist die Frage des Preises nicht geklärt und wird es auch nie sein. Ein großer Faktor, der immer eine Rolle spielt ist, dass der jeweilige Kunstinteressent einen Nutzen und Bereicherung aus dem gegebenen Werk erzielt. Dieser ist wiederum von Käufer zu Käufer unterschiedlich. Handelt es sich um ein 2 x 2 Cm Werk, dass sich hervorragend in einem 2 x 2 Mt Rahmen im Wohnzimmer platzieren lässt, oder das 5 x 6 Mt Werk, dass die Eingangshalle für das Unternehmen schmückt.

Ich stelle eine neue Rechnung auf: Mensch + Mensch x Liebhaberfaktor ;) .

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