ÜberseeTörn mit Geocaching (Bremen)

30. Juli 2010 – 16:06 Uhr | von Norbert Hayduk

Die Feierlichkeiten zu 10 Jahre Überseestadt bieten ein buntes Programm, mit vielen interessanten Veranstaltungen. Eine davor ist der Geo-Törn. Die Veranstaltung findet morgen und am Sonntag jeweils um 11 und um 18 Uhr statt. Der Treffpunkt scheint beim B.O.C.-Stand zu sein, ich würde aber empfehlen sich das an der Information zu bestätigen. GPS-Geräte können vor Ort gegen eine Pfandgebühr ausgeliehen werden. Leider kann ich im Moment nicht viel mehr darüber berichten, weil die Informationen seitens der Veranstalter sehr lückenhaft sind.

Wir werden aber dort sein und an der digitalen Schnitzeljagd selbstverständlich teilnehmen. Wenn man schon mal vor der Haustür ein Beispiel für Geomarketing hat, sollte man es nutzen.

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GeoDrawing

24. Juli 2010 – 18:18 Uhr | von Susanne Hayduk

Es ist Sommerzeit und herrliches Wetter um in der Natur zu frönen. Perfekt für Geochaching. Doch was tun, wenn sich die Pflanzenwelt als ein schier undurchdringliches Dickicht entpuppt? Kreative Geogänger haben sich ein weiteres Freizeitvergnügen einfallen lassen. Geodaten nutzen als spielerische Kunstform, genannt GeoDrawing, oder auch GPSDrawing.

Mit einer kreative Idee, welches Bild gemalt werden soll, geht es hinaus in die weite Welt. Mit im Gepäck ein GPS Logger der als Pinsel für dieses besondere Gemälde dient und mit dem man versucht Linien (anhand von Trackaufzeichnung) in die Landschaft abzugeben. Eine Vielzahl an Galeriebildern könnt ihr auch hier finden.

Die britischen Künstler Jeremy Wood und Hugh Pryor haben sich besonders auf diese Art von Kunstform spezialisiert. Frei nach dem Motto nie ohne mein GPS, zeichnen sie Ihre Wegepunkte ihrer Ausflüge, ob gelaufen, per Fahrrad, mit Auto, oder auch per Fallschirm auf. So entstehen wunderschöne, riesenflächige Gemälde und weitere experimentelle kreative Werke. Dieses Video ist entstanden, als die Künstler ihre Hunde mit GPS Empfänger ausgerüstet, in einen Park in Oxford, der freien Malerei ihren Lauf ließen.

PS: Auch im Marketingbereich wurde GeoDrawing bereits eingesetzt. Zum Beispiel bei der Tour de France oder auch bei BMW Motorrad (Video).

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Professionalität vs. Authentizität

23. Juli 2010 – 17:23 Uhr | von Norbert Hayduk

Anlässlich des Freelance-Camps habe ich eine Session gehalten, die sich den Fragen der Kommunikation in sozialen Medien gewidmet hat. Unter anderem habe ich dort angefangen Spannungsfelder, die in jeder Kommunikation entstehen können, zu benennen. Durch einen kleinen Scherz, den ich mir heute auf Twitter erlaubt habe, entdeckte ich heute ein weiteres, potenzielles Spannungsfeld.

Heute hat bremen.de dieses Blog in die Liste der bloggenden Bremer aufgenommen. Das fand ich gut und war gespannt, welche Worte die Redakteure wählen würden, um das was ich hier tue zu beschreiben. Ich wurde nicht nach irgendwelchen Eckdaten gefragt und aus den Profilen ergibt sich die Information nicht unbedingt. Ich fand die Formulierungen nicht nur sehr nett, sondern für die hier herrschenden, chaotischen Verhältnisse äußerst präzise.

Seid einiger Zeit bin ich am überlegen, ob wir nicht über eine neue Struktur in diesem Medium nachdenken sollten: Sachen auslagern, Profile schärfen, Abgrenzungen schaffen, Stärken hervorheben und Ziele betonen. Den Anfang haben wir mit der Auslagerung unserer Arbeiten in zwei weitere Blogs gemacht, was jedoch eher der Übersichtlichkeit und der Einheitlichkeit des Layouts dienen sollte, als der Bereichstrennung. Nach wie vor kommt hier ein Potpourri an Kategorien. Denn die Frage nach dem Nutzen einer Spezialisierung ist für mich immer noch ergebnisoffen.

Ich könnte hier den Feed äusserst steril halten, wie das bei vielen spezialisierten Bloggerinen und Bloggern der Fall ist. Würde ich dann aber ein Teil einer sozialen Community bleiben? Mein Gefühl verneint es im Grundsatz. Damit würde ich mich in bestimmten Bereich professionalisieren, um eine homogene Selbstdarstellung zu erreichen und damit Nutzen zu generieren. Ich würde also mit einem 2.0-Werkzeug (unter Umständen) eine 1.0-Kampagne fahren. Meine Person wäre im Vordergrund und meine Persönlichkeit schritte in den Hintergrund.

Was ich damit meine verdeutlich vielleicht ein Beispiel. Folgt mir jemand bei Twitter, gucke ich mir das Profil an und entscheide darüber, ob ich die Person hinzufüge. Hier habe ich für mich einfache Checkliste erarbeitet, die darauf hinausläuft zu gucken, ob das ein reeller Mensch aus Fleisch und Blut ist. Eigentlich schaue ich nur, ob dieser Account Dialoge führt und ob diese Dialoge, oder die Posts einen Anteil an belanglosem Zeug beinhalten, oder es immer nur darum geht, ein Thema zu verkaufen. Natürlich folge ich einigen Bots, wie beispielsweise einer Zeitung. Als erstrebenswert definiere ich aber in diesem Zusammenhang die Kommunikation mit Menschen.

Professionalität vs. Authentizität ist die Überschrift für diesen Beitrag. Ich hätte es auch Glätte vs. Kantigkeit, Themenvielfalt vs. Themensingularität und vielleicht etwas provokativ Mensch vs. Organisationsassimilation benennen können. Diese lose Gedankensammlung erhebt keinen Anspruch auf Reliabilität, ist aber in meinem Sinne durchaus valide. Im Leben bin ich mal das Eine und mal das andere, und das werde ich auf Twitter auch bleiben. Jetzt muss ich den Geschirrspühler ausräumen, um mir ein Glas zu holen und den Rest erzähle ich Euch auch noch ;) .

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Geosoziale Netzwerke Teil 6: Geocaching

21. Juli 2010 – 14:08 Uhr | von Norbert Hayduk

Die moderne Ausgabe der Schnitzeljagd erfreut sich wachsender Beliebtheit. Alleine in Deutschland befinden sich ca. 122.000 sogenannten Caches. Die deutsche Community Opencaching.de notierte im Juni 2010 33.764 Benutzer.

Beim Geocaching geht es darum einen versteckten Bähelter (Cache) anhand seiner Geokoordinaten zu finden und die Tat mittels eines Logbucheintrages zu dokumentieren. Oft sind die Zielkoordinaten durch Rätsel, oder Aufgaben verschleiert. Eine ausführlichere Beschreibung der Regeln findet man in der Wikipedia, oder auf den Seiten von Geocaching.de. Die Popularität des Geocachens spiegelt sich Marketingmodellen rund um die Sache. Nachfolgend einige Beispiele:

Der Prolibris Verlag hat mit der Seite Geodetektive ein Angebot geschaffen, welches sich rund um die Kriminalromane des Verlages bewegt. In Cuxland, Kassel, Dresden und Regensburg, den Bühnen der jeweiligen Romane, muss der Spieler mehrere Rätsel lösen. Die Lösung verhilft ihm zum Finden von einem zentralen Versteck, indem in unregelmäßigen Zeitabständen Gutscheine für die Romane zu finden sind.

Die Alpenregion Tegernsee Schliersee hat Geocachingangebote gleich zum festen Bestandteil der Tourismusstrategie erhoben. 2008 startete dort ein Pilotprojekt, bei dem GPS-Geräte kostenlos ausgeliehen werden konnten. Man konnte sich bei den Touristifo-Filialen auch eine Einführung in das Geocachen geben lassen. Das Angebot wurde sehr gut genutzt und soll stetig erweitert werden (Quelle: Gastronomie Report).

Auch in Thüringen gibt es ein Portfolio an Geocaching-Angeboten. In den Tourist-Informationen dort kann man ebenfalls GPS-Geräte mieten, oder die Informationen zu den Rätseln auf Papier mitnehmen. Die so angebotene Touren durch die Stadt lenken die Aufmerksamkeit auf die gewünschten Ziele.

NABU Bremen hat mit der Idee Geocaching-Camps für Kinder und Jugentliche zu veranstalten, gleich noch einen Umweltpreis gewonnen. Dort heisst es: Die Geocaching-Camps sollen innovative Anreize für Kinder und Jugendliche bieten, sich mit Fragestellungen zur Natur in ihrem Lebensumfeld und mit globalen Umweltthemen zu beschäftigen. Den Teilnehmer/Innen der Geocaching-Camps wird ein umfangreiches Grundlagenwissen vermittelt, welches sich mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf den zukünftigen schonenden Umgang mit Natur und Umwelt auswirken wird.

Es gibt mehrere Hotels, die ihren Gästen GPS-Geräte und Touren anbieten. Beispielsweise ist im Hotel Hirsch in Rothenberg die Niebelungensage zu einer Geocaching-Tour verarbeitet. Wer die Rätsel löst und das Ziel findet wird dort mit regionalen flüssigen Schätzen, die aus einer Flasche Bier, einer Flasche Saft und einer Flasche Mineralwasser bestehen, belohnt.

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Zweites Podcaster-Barbecue fand in Bremen statt

20. Juli 2010 – 13:54 Uhr | von Norbert Hayduk

Letzten Samstag trafen sich zahlreiche Podcaster aus ganz Deutschland in Bremen zum zweiten Podcaster-Barbacue. Es fehlte an nichts, wir hatten sogar ein eigens dafür kreiertes Lied. Das Lied von Space Monkey hat uns dazu veranlasst die Visualisierung als ein kleines Dankeschön durchzuführen. Karstenfisch zuckte seine Kamera und Tom schnitt es schnell und schnittig.

Das dritte Podcaster-Barbacue wird am 16.7.2011 in Berlin stattfinden. Die Organisation übernimmt diesmal die Berliner Warteschleife. Wir werden sicherlich wieder viel Spaß haben und ich hoffe, die diesjährigen Teilnehmer dort auch wiederzusehen. Die komplette Liste aller Podcasts, in die jeder zumindest reinhören sollte, findet man hier.

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stART10 | Frank Tentler im Interview

16. Juli 2010 – 15:00 Uhr | von Norbert Hayduk

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Ich weiß jetzt, wie ich mich hier benehmen darf

16. Juli 2010 – 07:00 Uhr | von Norbert Hayduk

„Nimm den Ellenbogen beim Niesen und Husten vor den Mund“ ist eine der Regel, die bei mir maximal das Kopfschütteln auslösen. Abgesehen von der anstrengenden Überspannung im Nackenbereich, verteile ich meinen Rotz lieber auf Tempotaschentücher, statt auf die Bekleidung. Zu dieser gesellen sich jetzt 101 weitere Regeln, die von dem Creation Center der Telekom Laboratories erarbeitet wurden.

Die Rede ist von der „eEtiquette“, einer Art Knigge für das digitale Zeitalter. Darunter befinden sich so nützliche Tipps wie zum Beispiel: „Nur R2D2 darf eine Beziehung digital beenden“, „Entschuldige Dich immer für eine verspätete Antwort“ und „Starre nicht auf fremde Bildschirme. Verhalte Dich wie an einem FKK-Strand: Persönliches geht Dich hier nichts an.“. Ich will mir an der Stelle nicht weiter vorstellen, wohin die Mitarbeiter des Magentariesen am FKK-Strand hinstarren und auch nicht, welche Körperteile sie als persönlich definieren.

Abgesehen davon, dass ich die meisten dieser Regel für sinnfrei und überflüssig halte, des Weiteren ich mir nicht vorschreiben lasse, in welcher Form ich meine Scheidung einleite (nein, beruhigt Euch, ist nur ein Beispiel), fiel mir ein weiterer unschöner Aspekt auf. Die Macher der Seite behaupten:

Bei der Seite handelt es sich um ein Dialogangebot der Deutschen Telekom, in dem ein Austausch von Meinungen und Informationen stattfinden soll.

Man kann also über die Leitlinien Diskutieren, um deren Entwicklung voranzutreiben. Auch das Einreichen neuer Regeln wird über die Seite Ermöglicht. Das erweckt zunächst den Anschein, dass hier ein Angebot für und von allen Nutzern entstehen soll. Bei derartigem Vorhaben hätte ich eine freie Lizenzierung erwartet, „Gemeinsam erarbeitet, gemeinsam genutzt.“ wäre meine Regel bezüglich des Konzeptes. Stattdessen behält sich die Telekom in mehrseitigen Nutzungsbedienungen sämtliche Rechte vor.

Trotz der Überschrift dieses Beitrags, werde ich das Netz so nutzen wie bisher und auch beim Niesen wird sich bei mir nichts ändern.

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H2: Live

8. Juli 2010 – 07:12 Uhr | von Susanne Hayduk

Rund um das Thema „Live“. Wir waren auf der Breminale und erzählen von unseren Eindrücken. Eine Band, die uns sehr beeindruckt hat ist Nosfell, über die wir berichten. Norbert erinnert sich an sein Live-Erlebnis beim Kulturevent Quantenschaum – Künstler und Wissenschaftler äußern sich kreativ über den goldenen Schnitt. Weitere Erinnerungen und Themen: Das Konzert Firewater im Schlachthof, Web2.0 trifft real, das stARTcamp in Essen, Fußballgeräusche am Bahnsteig, Barcamp Kirchentag, die Band Wise Guys, Großkonzerte… Hautnah und Live dabei. Unsere Vorschau, bald live zu erleben, die Podcon 2010 in Saarbrücken. Chaos, wie immer…

 
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Meine stARTcamp Präsentation: Nutzungsszenarien Geosozialer Netzwerke

7. Juli 2010 – 17:47 Uhr | von Norbert Hayduk

Die stARTcamp in Essen war eine unglaublich lehrreiche, schöne und leider viel zu kurze Veranstaltung. Hiermit möchte ich mich bei den Teilnehmern meiner Session bedanken und die gezeigten Folien nachreichen.

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Ist geocachen mit einem iPhone möglich?

6. Juli 2010 – 07:00 Uhr | von Norbert Hayduk

Diese Frage beschäftigte mich, bevor wir mit der neumodischen Schnitzeljagd angefangen sind. Leider lieferte die Recherche in diversen Foren keine eindeutige Antwort, die Meinungen waren sehr gespalten. Da ich inzwischen ausreichend Erfahrungen gesammelt und den Vergleich mit kürzlich angeschafften Garmin eTrex habe, will ich auf diese Frage eine Antwort liefern.

Grundsätzlich ist das iPhone etwas ungenauer als das GPS-Gerät von Garmin. Die Genauigkeit des iPhones liegt bei ca. 15 Metern, die des Garmins bei ca. 2-3 Metern. Bei den bisherigen Caches war es in der Praxis aber kein Hindernis, da man in der Stadt sich auch den Strassen und anderen markanten Punkten orientieren kann. Zudem wird die Entfernung beim Gehen rückwärts gezählt, was eine recht genaue Abschätzung des zu findenden Ortes möglich macht.

Die Stärke vom iPhone ist natürlich die Möglichkeit jederzeit Informationen aus dem Internet holen zu können. Das war in einigen Fällen deutlich hilfreicher, als die höhere Genauigkeit des Garmins. Auch wenn man theoretisch mit Koordinaten und kostenloser Software Geocachen könnte, würde ich auch deshalb die App von Groundspeak empfehlen. Sie verwandelt den Smartphone in eine komfortable Zentrale, die kaum Wünsche übrig lässt.

Wer ohnehin schon ein iPhone hat, sollte sich die Geocaching-App anschauen und hat in der Verbindung der Beiden ein vollwertiges Gerät zum Cachen. Die Anschaffung von Garmin war nur deswegen notwendig, weil Susanne noch ein älteres iPhone, ohne GPS hat.

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