Seltsame Lebensmittelnamen

24. August 2010 – 10:22 Uhr | von Norbert Hayduk

Pluot ist eine künstlich gezüchtete Pflaumensorte. Das ist erstmal nichts ungewöhnliches. Die Sorte, die ich gestern in einem Supermarkt gesichtet habe, trug die martialisch anmutende Bezeichnung „Brontosaurus Egg, Kaliber 9“. Eine kurze Recherche in diversen Frauenforen ergab, dass dieses Geschoss tatsächlich als Geheimwaffe gehandelt wird. Es wird im Krieg gegen überschüssige Pfunde abgeworfen.

Auf Kriegsfuß mit Militärsprache stehend, kapitulierte ich nicht vor der Versuchung die kleinen Bomben in meinen Einkaufswagen abzuwerfen und zog weiter in die Einkaufsschlacht in Richtung Asien-Shop.

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The next great Artist

21. August 2010 – 08:49 Uhr | von Susanne Hayduk

Dieses Video zeigt einmal mehr, das nach diversen Casting-Shows die Kunst nicht verschont bleibt. The next great Artist wird in der Reality-TV-Show Work of Art gesucht. Einen wunderbar zum Thema geschriebenen Artikel habe ich hier in der Zeit gefunden. So ganz ohne Augenzwinkern kann ich es einfach nicht lassen ;)

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H2: Re:Visionen

16. August 2010 – 17:14 Uhr | von Susanne Hayduk

Nichtmultitasking Susanne und multitasking Norbert, erzählen von ihrem Kulturwochenende. Mit frischen Eindrücken von einem Konzertbesuch haben wir ein Musiktip in Richtung Crossover-Klezmer-Polka-Ska. Die Rede ist von der Band Diegos Umbrella aus San Francisco. Einen kleinenVorgeschmack könnt ihr hier finden. Ein weiterer Tip ist die Möglichkeit sich kostenfreie Musik von der Socialbar Bremen ins Ohr zu holen.

Des weiteren haben wir das Straßenzirkusfestival La Strada unsicher gemacht. Walkacts, Keulenakrobatic, Mimic, Tanz, Maskentheater, sind nur einige der dort gezeigten Darstellungen. Etwas näher gehen wir auf die Kunstperformance des Theaters Fragile ein. Eine mobile Inszenierung, die eine Hommage an die letzte Lebensphase ist.

Desweiteren haben wir, bewaffnet mit Blumendraht und Krebband, die neue Ausstellung von Norbert im Alten Fundamt aufgebaut. Namensgleich mit dem Titel dieser Folge stellen wir unsere ReVisionen zur Debatte. Gern möchten wir ebenfalls auf unseren Künstlerfreund Joachim Bommel Fischer aufmerksam machen. Ein Interview mit ihm und kulturlabskaus könnt ihr hier finden.

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Re:Visionen – Visionen über den Weg der Sachen von Wegwerf- zu Sammelobjekten

12. August 2010 – 16:58 Uhr | von Norbert Hayduk

Re:Visionen – unter diesem Titel präsentiere ich meine neue Ausstellung ab 15. August im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen / Steintor.

Seid 2007 habe ich eine eigene Art entwickelt, meine Flohmarktjagd zu gestalten. Ich sah, wie am Ende des Verkaufstages Verkäufer einige Waren aussortierten und sie zurückließen. Ich beobachtete das Geschehen und merkte, dass eine andere Schicht von Sammlern diesen Ort aufsuchte. Es waren diejenigen, die die Hinterlassenschaften der Verkäufer durchsuchten und vieles davon mitnahmen. Ich zog meine Kamera und fing an, einige dieser Quisquilien zu fotografieren. Damit wurde ein Rennen um die Sachen zwischen mir, den Restesammlern und den Reinigungskräften, die mit ihren Mülltonnen den Platz säubern, eröffnet.

Die Schwierigkeit dabei besteht darin, dass sein Ziel unverfälschte Bestandsaufnahmen sind. Die Sachen, die ich zeige, wurden weder von mir in irgendeiner Form arrangiert, noch erfahren die Fotos irgendwelche Montage in der Bildbearbeitung. Ich halte den kurzen Moment fest, indem ein Kreislauf des Besitzerwechsels neu angeregt wird, oder durch eine Reinigungskraft beendet wird. Damit soll auch ein Stück der Geschichte der an diesem Kreislauf teilnehmenden Menschen erfasst werden, obwohl sie selber auf diesen Fotos nicht zu sehen sind. Dies jedoch ist eine bewusste Entscheidung und gehört zum Leitbild dieser Serie.

Im Moment kann ich noch nicht sagen, wie lange die Bilder vor Ort hängen, ich werde es in einem Update nachreichen. Über Rückmeldungen jeglicher Art, Kritik, Lob, usw. freue ich mich natürlich immer. Den Besuchern wünsche ich viel Spaß!

Update: Die Ausstellung ist bis zum 3.9.2010 zu sehen.

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iPhone App: WiFi Photo Transfer

5. August 2010 – 07:00 Uhr | von Norbert Hayduk

Die kostenlose App WiFi Photo Transfer erlaubt auf einfachstem Weg das Verwalten der Fotos auf dem iPhone. Nach dem Aufruf zeigt sie auf dem Display eine URL, die man am Rechner im Browser eingeben muss. Danach hat man Zugriff auf die Fotos und kann sie ohne Umwege anschauen und laden. Eine geniale Idee, die Zeit spart und meine heutige Empfehlung für die iPhone-Nutzer.

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iPhone 2G: Vorsicht beim Wiederherstellen

4. August 2010 – 16:00 Uhr | von Norbert Hayduk

Neulich tappte ich in eine Falle. Ich habe die Wiederherstellung von Susannes 2G iPhone angeworfen und am Ende des Vorgangs festgestellt, dass ich diverse Applikationen nicht mehr installieren kann. Das iPhone 2G läuft mit mit OS 3, die Version 4 unterstützt das Gerät nicht. Ähnlichen Fall beschreibt Marcel in seinem Blog.

Da es inzwischen viele Apps gibt, die OS 4 als Voraussetzung haben, konnte ich sie nicht mehr auf das Gerät übertragen. Damit waren aber die älteren, immer noch lauffähig gewesenen Versionen weg. Ein älteres Backup hatte ich nicht zur Hand und hatte somit keine Möglichkeit die Apps wiederherzustellen.

Man sollte also vor dem Wiederherstellen sicherstellen, dass man App-Versionen in der iTunes-Mediathek hat, die mit OS 3 lauffähig sind. Man tut es am Einfachsten, indem man alle Apps aus iTunes löscht und das iPhone anschließt. iTunes fragt dann, ob die gekauften Artikel zurückübertragen werden sollten, was man bestätigt. Updates sollte man nur über das Gerät selber machen und nicht mehr über iTunes.

In meinem Fall konnte ich das Programm, welches ich unbedingt wiederhaben wollte, über App-Store auf dem iPhone laden. Dort wird anscheinend Versionierung unterstützt. Schade, dass es in iTunes nicht geht.

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Praxisbeispiel Geomarketing: GeoTörn in der Überseestadt

2. August 2010 – 16:26 Uhr | von Norbert Hayduk

Die Feierlichkeiten zu 10. Jubiläum der Überseestadt wurden von einem Rahmenprogramm begleitet, bei dem ein Punkt besonderes Interesse in mir geweckt hat. Die Rede ist von dem im Titel benannten GeoTörn.

Die Organisatoren haben in der Überseestadt 10 interessante Stellen ausgesucht und deren Geokoordinaten festgelegt. An jedem dieser Wegpunkte wurde eine Infotafel angebracht, auf der Hintergründe und Näheres zu diesem Ort aufgeschrieben wurden. Gleichzeitig war auf jeder der Tafel ein Buchstabe untergebracht, welcher zu einem Lösungswort gehörte. Mit dem Lösungswort hatte man die Möglichkeit an einer Preisverlosung teilzunehmen. Wer kein GPS-Empfänger besitzt, konnte vor Ort ein Gerät kostenlos leihen und bekam es auch von einem netten Mitarbeiter erklärt.

Eine wunderbare Idee, die eine sehr hohe Interessentenanzahl gelockt hat. Spielerisch, mit Spannung und mit hoher Bildungswirkung wurde hier Stadtteilmarketing unterstützt. Ich würde jederzeit derartige „Törns“ wieder mitmachen.

Für mich war es aber auch gleichzeitig die Möglichkeit meinen neuen GPS-Kameramodul zu testen, mit welchem ich die Strecke kartografiert habe. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Wie ich diese Karte erstellt habe, werde ich in Kürze hier genauer erläutern. Sind Euch weitere Dienste (Foto, Video, usw.) bekannt, die automatische GPS-Datenerfassung unterstützen?

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Selbstgemachtes Fruchteis

2. August 2010 – 16:25 Uhr | von Norbert Hayduk

Ich habe mir vor paar Tagen eine Eismaschine zugelegt und wir konnten das leckerste Fruchteis geniessen, welches ich je gegessen habe. Das Rezept ist sehr einfach: 250 Gramm Beeren (bei mir waren es Heidelbeeren und Brombeeren) pürieren und zusammen mit 200 Gramm Sahne in die Maschine Geben. Je nach Süße der Beeren 40-60 Gramm selbstgemachtes Vanilienzucker zugeben (Vanilienschotte aufschneiden, in ein Glas geben und mit Zucker auffüllen, danach 2-3 Tage stehen lassen). Ich nehme gerne etwas weniger Zucker, denn ich mag sehr süßes Eis nicht.

Das ist kein besonders feines, aber sehr einfaches und schmackhaftes Rezept. Nach 50 Minuten kommt das beerigste Eis aus der Maschine, welches am Besten gleich gegessen werden sollte. Das Rezept habe ich bei Genial Lecker gefunden und etwas modifiziert.

Wenn man mehrere Sorten Eis hintereinander machen will, würde ich die Maschine im Übrigen nicht zwischendurch sauber machen, sondern einfach mit den am wenigsten intensiv schmeckenden Beeren anfangen und mit den im Geschmack intensivsten aufhören.

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H2: Toms Kaffeekerze

1. August 2010 – 12:09 Uhr | von Susanne Hayduk

Urlaubsbericht von den Hayduks. In gemütlicher Atmosphäre berichten wir aus Balkonien. Mit im Gepäck haben wir, passend zur Sommerzeit, Cocktailrezepte und einen kurzen Rückblick auf das Podcaster-BBQ in Bremen. Des Weiteren schweifen wir in die Ferne, hinaus in die Welt der Geodaten. Reden über das App Berlin Wall Galerie, das Thema Datenschutz und reisen weiter in die Welt der sozialen Medien und viralen Marketings.

Die Übersicht der Beiträge zum Podcaster-Barbecue 2010 in Bremen ist hier zu finden. Das nächste Event findet in Berlin am 16.7.2011 statt und wird durch die Berliner Warteschleife organisiert.

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Alternativer GPS-Empfänger für Nikon DSLR

31. Juli 2010 – 07:33 Uhr | von Norbert Hayduk

Die neuste Anschaffung in meiner Fototasche heisst Phottix® Geotagger ONE GPS. Diese Empfänger ist deutlich günstiger, als das Originalzubehör, bietet aber einen Funktionsumfang auf der Augenhöhe.

Die automatisierte Verortung via GPS war seid kurzem ein Wunsch von mir. Deshalb habe ich mir den überschaubaren Markt der verfügbaren Geräte angeschaut und meine Wahl fiel auf das GPS-Gerät von der Firma Phottix. Anders als Universalgeräte ist der Empfänger kompakt gebaut und findet Platz im Blitzschuh der Kamera. Man hat den Vorteil also, dass man nicht ständig mit zwei Geräten hantieren muss. Ein Kabel speist die Daten direkt bei der Aufnahme in die Kamera und versorgt gleichzeitig den Empfänger mit Strom. Ein weiterer Vorteil, denn man muss nicht über die Mitnahme von weiteren Akkus nachdenken. Der Nachteil dabei ist, dass der Kameraakku wesentlich schneller aufgebraucht wird.

Die Daten, die der One liefert sind nach den ersten Tests sehr genau, die Latenzzeit von ca. 3-5 Sekunden abnehmbar. Bei Touren würde ich übrigens die Kamera einfach anlassen und den Menüpunkt, der die Datenerfassung an die Belichtungsmessung koppelt ausschalten. Das kostet etwas mehr Strom, macht das Fotografieren aber durchaus bequemer. Die Geodaten kann man nach den getätigten Aufnahmen direkt im Display, im Vollbildmodus einsehen.

Der Empfänger hat meinen Test bestanden und wird mich ab sofort bei Aussenaufnahmen begleiten. Es gibt interessante Anwendungsfelder für die Geodatenerfassung in den EXIF-Daten des Bildes, dazu in Kürze mehr. Natürlich sollte man bei der Publikation der Bilder, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zum Datenschutz im Auge behalten.

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